Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan und Kasachstan auf einer Studienreise erleben Viel Zeit in Buchara und Samarkand Entspannter Aufenthalt am See Issyk-Kul Reiseabschluss im kosmopolitischen Almaty Langstreckenflüge mit Lufthansa

Reisenummer 68246

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Zentralasien – Höhepunkte entlang der Seidenstraße

  • Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan und Kasachstan auf einer Studienreise erleben
  • Viel Zeit in Buchara und Samarkand
  • Entspannter Aufenthalt am See Issyk-Kul
  • Reiseabschluss im kosmopolitischen Almaty
  • Langstreckenflüge mit Lufthansa

Erleben Sie mit uns die vielen Gesichter Zentralasiens: Turkmenistans Sprung in die Moderne in Aschgabat und usbekische Märchen und Legenden in den Oasenstädten Chiwa, Buchara und Samarkand. Relaxen Sie in Kirgisistan am größten See Zentralasiens, schnuppern Sie Orientflair in Bischkek und erleben Sie mit Almaty eine erfrischend grüne Metropole am Fuße des knapp 5000 m hohen Tianshan-Gebirges! Vier Länder im Umbruch - wir begegnen Menschen, die uns ihre ganz persönliche Sicht auf die Veränderungen in ihrer Heimat verraten. Authentisch und hautnah.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Richtung Aschgabat

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mittags Flug mit Lufthansa nach Aschgabat (Flugdauer ca. 6 Std., Zwischenlandung in Baku, Abendessen im Flugzeug). Spätabends Ankunft und Transfer mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin zum Hotel. Drei Übernachtungen in Aschgabat.

2. Tag: Attraktionen von Aschgabat

Nach einem späten Frühstück geht es zum farbenfrohen Basar Tolkuchka, einem der größten Märkte Mittelasiens. Nachmittags dann auf zur Ausgrabungsstätte von Nissa (UNESCO-Welterbe) - einst Hauptstadt des Partherreichs. Welche Reichtümer die Archäologen aus der alten Königsmetropole bargen, sehen Sie im historischen Museum von Aschgabat: Schmuckstücke, Weinkrüge und Trinkhörner aus Elfenbein erzählen vom rauschenden Leben der Bewohner!

3. Tag: Die Ruinen von Anau

Am Fuße des Kopet-Dagh-Gebirges und unweit der Hauptstadt liegt Anau. Einst eine blühende Stadt, ist es heute ein beliebtes Pilgerziel. Ein bisschen Las Vegas, ein wenig Hollywoodflair und Präsidentenkult im XXL-Format blitzen uns bei der Citytour durch Aschgabat an: Golden und monumental setzen sich Turkmenistans Staatschefs in Szene. Stolz verkündet eine goldene Regierungsbibel ihre Version der Demokratie. Mausoleen aus Carrara-Marmor und die größte Moschee Zentralasiens glänzen über der Stadt. Stoff für Diskussionen über so manchen autoritär regierenden Staatschef eines zentralasiatischen Nachfolgestaates der Sowjetunion. 30 km.

4. Tag: Über Daschavauz nach Chiwa

Morgens kurzer Flug nach Daschavauz und Fahrt ins nahe Kohne Urgentsch (UNESCO-Welterbe). Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. galt die Stadt als bedeutende Handelsmetropole. Reich verzierte Paläste, Mausoleen und Moscheen waren hier einst zu finden. Die schönsten erhaltenen Bauten sind das Mausoleum des Sultans Tekesch und das Minarett Kutlug Timur. Gleich weiter zur turkmenisch-usbekischen Grenze: Chiwa erwartet uns am späten Nachmittag. 250 km. Zwei Übernachtungen in Chiwa.

5. Tag: Museumsstadt Chiwa

Wie ein riesiges Freilichtmuseum liegt uns Chiwa (UNESCO-Welterbe) heute zu Füßen. Paläste, Moscheen, Koranschulen und Mausoleen erstrahlen neben alten Lehmhäusern und -mauern wie vor Hunderten von Jahren - nichts scheint sich hier seit der Stadtgründung verändert zu haben. Chiwa gleicht einem Basar. Bunte Seidentücher, voluminöse Pelzmützen und filigrane Koranständer stapeln sich an den Ständen, dröhnend schallt usbekische Popmusik aus CD-Playern. Tauchen Sie ein in das orientalische Treiben und handeln Sie mit! Das Abendessen lassen wir uns heute im Sommerpalast des letzten Khans von Chiwa schmecken.

6. Tag: Auf nach Buchara!

Eben noch begleiteten uns die blühenden Oasen des Flusses Amu Darja auf unserer Fahrt. Doch plötzlich säumen nur noch bizarre Steppen die Straßen nach Buchara, kleine Sandstürme tosen durch die Halbwüste. Warum die Baumwollmonokultur für diese Einöde verantwortlich ist, erläutert Ihre Reiseleiterin. Erntehelfer werden auch heute noch in den Universitäten und Schulen rekrutiert. Nicht immer freiwillig ackern sie auf den Feldern, auch der Vorwurf der Kinderarbeit ist immer wieder in den Medien. Sehen werden wir das Ganze nicht, denn Stopps bei diesen Feldern sind mittlerweile verboten. Am Horizont erscheint Buchara. 430 km. Zwei Übernachtungen in Buchara.

7. Tag: Buchara

Schon früh galt Buchara als reichste Stadt der Seidenstraße. Ihre Reiseleiterin weiß, warum, und führt Sie direkt zu einem der schönsten Schätze der Oasenstadt - der Ark-Zitadelle. Wo heute das Leben tobt, erfahren wir in der benachbarten Altstadt (UNESCO-Welterbe). Rund um den Teich des alten Handelsplatzes Labi-Hauz vibriert die Stadt. Zahlreiche Restaurants locken zum Mittagessen. In einem Café treffen wir auf Deutschstudenten und plaudern mit ihnen über das Alltagsleben in Buchara. Schuster, Scherenmacher und Goldsticker zeigen uns im Gewirr des Kuppelbasars den Weg zum islamischen Zentrum. Die reich verzierte Kalan-Moschee öffnet für uns ihre Tore. Am Abend sind wir zu Gast bei einer usbekischen Familie. Traditionelle Gerichte wie kross gebratene Lammstücke mit Reis, das Eintopfgericht Plov und gefüllte Teigtaschen stehen auf dem reich gedeckten Tisch.

8. Tag: Auf der Seidenstraße

Das Samanidenmausoleum und die Bolo-Hauz-Moschee erwarten uns am Vormittag. Dann heißt es: Auf nach Samarkand - Heimat der Märchen aus Tausendundeiner Nacht! Die Ruinen der Karawanserei von Rabat-e Malek erinnern unterwegs an die Kamelkarawanen der Seidenstraße. Wie Usbekistans neuer Präsident derzeit das Land Schritt für Schritt Richtung Moderne lenken will, hören Sie von Ihrer Reiseleiterin auf der Weiterfahrt nach Samarkand. 260 km. Der Duft usbekischer Spezialitäten macht Appetit auf unser Abendessen in einer ehemaligen Karawanserei. Tänzer wirbeln neben uns in die Nacht - einfach märchenhaft! Drei Übernachtungen in Samarkand.

9. Tag: Orient pur

Auf dem Registanplatz erleben wir die ganze Pracht Samarkands (UNESCO-Welterbe). Blau glitzern Tausende Kacheln an den Heiligtümern im Licht. Auf dem Basar nebenan duften süße Feigen. Probieren Sie doch einmal! Bei der Bibi-Khanum-Moschee umweht uns eine seltsame Legende - von einer Frau, die durch einen Kuss zur Erfinderin des Seidenfallschirms wurde! Ihre Reiseleiterin verrät, was es damit auf sich hat, bevor Sie Samarkands Ahnen auf der Gräberstraße Schah-e Sinda begegnen. Zurück ins Alltagsleben, los zum Supermarkt! Welche Waren die Usbeken hier wohl besonders schätzen? Wie daraus Leckereien werden, zeigt uns Familie Rustinow beim Abendessen in ihrem Privatrestaurant.

10. Tag: Samarkand im Wandel der Zeit

Wie sah Samarkand in der Antike aus? Die Ausgrabungsfelder von Afrosiab geben Antworten. Im Museum nebenan tauchen wir vor imposanten Wandmalereien ins Alltagsleben der vorislamischen Zeit ein. Das Observatorium von Ulug Beg holt uns danach in Samarkand die Sterne vom Himmel. Den Nachmittag gestalten Sie nach Ihren eigenen Vorstellungen.

11. Tag: Durch die Hungersteppe

Es geht weiter nach Taschkent: Wir fahren quer durch die ehemalige Hungersteppe, die Bauern mit dem Anbau von Baumwolle und Obst wieder zum Leben erweckten. Mittags sind wir da, in der wahrscheinlich schönsten Plattenbaustadt der Welt. Ihre Reiseleiterin weiß, wo seit der Auflösung der Sowjetunion das Herz wieder islamisch schlägt, und führt Sie in der Altstadt gleich zur Koranschule Barak Khan und zum Kaffali-Schaschi-Mausoleum. Hungrig nach solch einem erlebnisreichen Tag? Heute werden dampfende Nudelsuppen, warmes Fladenbrot, würzige Reisgerichte und süße Sünden zum Dinner aufgetischt. 350 km.

12. Tag: Willkommen in Kirgisistan!

Am Vormittag besuchen wir die evangelisch-lutherische Kirche und haben Gelegenheit, mit einem Vertreter der Kirchengemeinde zu sprechen - ein weiteres Puzzlestück in unserem Bild von Zentralasien. Anschließend Flug in die kirgisische Hauptstadt Bischkek, je nach Flugplan ggf. via Almaty. Zwei Übernachtungen in Bischkek.

13. Tag: Basar & Co. in Bischkek

Alte Sowjetarchitektur vermischt sich auch hier mit modernen Bauten. Große Plätze und breite Alleen, stimmungsvolle Märkte und ländliches Flair in vielen grünen Parkanlagen erwarten uns auf der Stadtrundfahrt. Die Demokratie des Landes ist noch jung, und den wirtschaftlichen Anschub der letzten Jahre spürt man vielerorts in der Stadt. Höhepunkt des Tages ist schließlich der Ala-Archa-Nationalpark. Lassen Sie sich von der Schönheit der Berglandschaft mitreißen und genießen Sie Natur pur inmitten wild blühender Blumenwiesen. 80 km.

14. Tag: Am Tianshan-Gebirge

Auf der Weiterfahrt erheben sich neben uns die gewaltigen Gipfelriesen des Tianshan-Gebirges. Orientalisch begrüßt uns Kirgisistan beim Minarett von Burana, nomadisch gleich nebenan mit zahlreichen Balbals, den geheimnisvollen Grabsteinen, und sogar deutsch auf dem Friedhof des noch immer diesen Namen tragenden Dorfes: Rotfront. Hier leben seit mehr als 90 Jahren Deutsche, scheinbar komplett abgeschottet von ihrer Umwelt. Kristallklar öffnet sich dann vor uns auf 1600 m Höhe der Issyk-Kul - zweitgrößter Hochgebirgssee der Welt. Hier erwartet uns das nächste Highlight: die Felszeichnungen von Tscholpen Ata, die Menschen schon vor Tausenden von Jahren in die Steine ritzten. 300 km. Zwei Übernachtungen in einer großzügigen Ferienanlage am See.

15. Tag: Freizeit am See oder Bootstour

Heute haben Sie die Wahl: Genießen Sie die Urlaubsstimmung und ein Bergpanorama, das jeden innehalten lässt. Dazu je nach Temperatur ein erfrischendes Bad? Wer andere Perspektiven des Hochgebirgssees erleben möchte, kann das gemeinsam mit der Reiseleiterin auf einer Bootsfahrt und einem Abstecher in die Semenowskaja-Schlucht tun (40 €, inkl. Picknick).

16. Tag: Am Issyk-Kul

In Karakol liegt einer der bedeutendsten Asienforscher, Nikolai Prschewalski, begraben. Über Jahrzehnte inspirierte er mit seinen Forschungsergebnissen Wissenschaftler in aller Welt. Im Museum erfahren wir mehr über seine Arbeit. Karakol empfängt uns multikulturell: Leise ruft der Muezzin zum Gebet in die chinesisch anmutende Dunganen-Moschee, umduftet von Rosen erhebt sich eine russisch-orthodoxe Holzkirche in den Himmel. Mit ihren bizarren Sandsteinformationen regt die nahe Schlucht Sheti Oguz unsere Fantasie an. 200 km.

17. Tag: Kasachstans Grand Canyon

Abschied von Kirgisistan. Quasi durch die Hintertür verlassen wir den Bergstaat und fahren nach Kasachstan. Die Weite der Steppe liegt vor uns, nur hier und da unterbrochen von kleinen Siedlungen unterschiedlicher Völker. Wir überqueren schließlich den Scharyn-Fluss und blicken von einem Aussichtspunkt in die gleichnamige Schlucht, die die Kasachen mit gutem Grund als ihren Grand Canyon bezeichnen. Am späten Nachmittag sind wir in Almaty. 390 km. Zwei Übernachtungen in Almaty.

18. Tag: Almaty

Almaty überrascht! Entdecken Sie die moderne Seite der Stadt - beim Rundgang mit Ihrer Reiseleiterin durch die Multikulti-Metropole: Bullige SUVs rauschen an uns vorbei, Großstädter schlendern entspannt durch die Parkanlagen oder eilen im Businessdress zum nächsten Meeting ins Bankenviertel. Blumen und Obstbäume duften in den Gärten und im Panfilov-Park. Mit der orthodoxen Kathedrale erwartet uns einer der größten Holzbauten der Welt. Lust, Almaty am freien Nachmittag auch auf eigene Faust zu entdecken? Relaxen können Sie in einem der schicken Cafés, und Wissenswertes bietet das Museum für Naturkunde. Beim gemeinsamen Abendessen lässt Ihre Reiseleiterin die Höhepunkte der Reise Revue passieren.

19. Tag: Adieu, Orient!

Frühmorgens Flug mit Lufthansa nonstop zurück nach Frankfurt (Flugdauer ca. 7 Std.). Ankunft am Morgen.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa z. B. von Frankfurt oder München nach Aschgabat und zurück von Almaty; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Zwischenflüge (Economy) mit Turkmenistan Airlines von Aschgabat nach Daschavauz und mit Air Astana oder Uzbekistan Airways von Taschkent nach Bischkek
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 90 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 18 Übernachtungen in guten Hotels mit Klimaanlage (außer Hotel Green Yard), teilweise auch mit Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstück, 9 Abendessen im Hotel, 5 Abendessen in typischen Restaurants, ein Abendessen in einem Sommerpalast, ein Abendessen bei einer Familie, ein Abendessen mit Tänzen in einer Karawanserei)

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder (ca. 80 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Wichtige Hinweise

Bei dieser Reise überqueren wir einige Grenzen auf dem Landweg. Alle notwendigen Visa und Unterlagen sind von uns vorbereitet. Trotzdem kann es immer wieder, auch aufgrund von Willkür der Grenzbeamten, zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Teilweise muss das Gepäck im Grenzbereich selbst transportiert werden.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die Visa für Turkmenistan und Usbekistan beantragt Studiosus (Frist 7 Wochen). Keine Impfungen vorgeschrieben.

Was gehört unbedingt in den Koffer?

- warmer Pullover oder Jacke für die klimatisierten Räume oder Abendstunden

- Kopf-und Schultertuch für Frauen (für den Besuch von Moscheen)

- Taschenlampe (wg. gelegentlichen Stromausfällen)

- bequeme, feste Schuhe für Besichtigungen und kleine Wanderungen bzw. längere Spaziergänge

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Turkmenistan und Usbekistan benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer jeweils ein Visum. Für Kasachstan benötigen Deutsche, Österreicher, Schweizer und Luxemburger mittlerweile kein Visum mehr. Für Kirgisistan ist für EU-Bürger und Schweizer kein Visum nötig.
Das Visum für Usbekistan wird als Gruppenvisum erteilt, das Ihr Reiseleiter mit sich führt. Das Visum für Turkmenistan erhalten Sie bei der Einreise. Die Genehmigung hierfür muss jedoch lange im Voraus beantragt werden. Bitte nehmen Sie zwei farbige Passbilder der Größe 3,5x4,5 cm und zur Sicherheit eine farbige Passkopie mit auf die Reise.
Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Bitte verständigen Sie uns rechtzeitig, falls Sie Ihr Visum selbst beantragen. Die kalkulierten Visagebühren schreiben wir Ihnen in diesem Fall gut.
___________________________________________________________________________________
Visumbeantragung durch Studiosus
nur möglich für: Usbekistan, Turkmenistan: alle Reisegäste (für US-Amerikaner mit Aufpreis 215 € pro Person für Usbekistan möglich)
erforderliches Reisedokument: Reisepass
Mindestgültigkeit: 6 Monate über das Reiseende
Anzahl freie Seiten: 6 (S.5 und letzte Umschlagseite werden nicht gezählt)
Einsendefrist bei Studiosus: unmittelbar nach Erhalt der Buchungsbestätigung
einzusendende Unterlagen: - gut lesbare, farbige Kopie Ihres Reisepasses
- 1 aktuelles, farbiges, biometrisches Passbild 3,5 x 4,5 cm
- Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“
Gebühr bei verspäteter
Einsendung: Für ein separat eingeholtes Visum entstehen Kosten in Höhe
von 25 € pro Person und ggfls. anfallende Spesen für
Expressbearbeitung in der Botschaft und Kurierkosten.
___________________________________________________________________________________
Passbilder: Konsulate legen großen Wert auf gute Qualität der Passfotos. Verzichten Sie deshalb bitte auf selbst ausgedruckte Passbilder.
Sollten Sie nicht mit der Gruppe nach Usbekistan ein- oder ausreisen, benötigen Sie immer ein Einzelvisum. Die Kosten hierfür sind nicht im Reisepreis enthalten.
Zusätzliche Informationen für Gäste, die sich ihr Visum für Kasachstan selbst besorgen müssen:
Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Botschaften über benötigte Dokumente und Besorgungsfristen. Wir bitten Sie, Ihre Visumunterlagen an die für Sie zuständige Botschaft zu senden.
Bitte senden Sie uns zur Einholung des Gruppenvisums für Usbekistan ein farbiges Passbild sowie eine farbige Passkopie zu.

Sicherheit geht vor!

Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Turkmenistan

Unverändert gültig seit: 7.6.2018
Impfschutz
Das Auswärtige Amts empfiehlt allen Reisenden nach Turkmenistan einen gültigen Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio sowie Hepatitis A und Hepatitis B (Auffrischungs-Impfungen alle zehn Jahre). Bei besonderer Gefahrenneigung werden folgende zusätzliche Impfungen empfohlen: Typhus (z.B. bei Aufenthalt unter einfachen hygienischen Bedingungen), Tollwut (z.B. bei Langzeitaufenthalt oder Tierkontakten).
Medizinische Versorgung / hygienische Verhältnisse
Die medizinische Versorgung in Turkmenistan entspricht nicht europäischen Verhältnissen.
Der Genuss von Leitungswasser ist nicht empfehlenswert; wegen Hygieneproblemen und schlechter Wasserqualität sind Durchfallerkrankungen weit verbreitet.
Eine Grundausstattung an Medikamenten sollte mitgeführt werden, da diese vor Ort nur schwer - außerhalb Aschgabats im Regelfall gar nicht - erhältlich sind.
Reisenden nach Turkmenistan ist dringend eine Mitgliedschaft in einem der deutschen Rettungsflugunternehmen zu empfehlen. In besonders schweren Fällen von Unfall, Krankheit o.ä. ist es unerlässlich, schnellstmöglich ausgeflogen zu werden. Für einen Rettungsflug nach Deutschland sind mindestens 50.000 Euro zu veranschlagen.

Usbekistan

Unverändert gültig seit: 29. Mai 2018
Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen.
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) und gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Gefährdung auch gegen Typhus, Hepatitis B, und Tollwut empfohlen.
Malaria
Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt in Endemiegebieten ausbrechen. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann die Malaria zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.
In den Monaten von Juni bis Oktober besteht in den südlichen Landesteilen, außer in Höhenlagen über ca. 2000 Meter, ein Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen. Dabei handelt es sich ausschließlich um die im Allgemeinen nicht lebensbedrohliche, durch Plasmodium vivax verursachte, Malaria tertiana.
Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung.
- Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,
- das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und
- das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder
- der Aufenthalt in Mücken-geschützen Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)
vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor seltenen Erkrankungen wie Phlebotomen-Fieber, (durch Stechmücken übertragen), Krim-Kongo-Hämorrhagischem Fieber und anderen durch Zecken übertragen Erkrankungen. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht empfohlen (www.dtg.org). Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Usbekistan ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.
HIV/AIDS/Geschlechtskrankheiten
Durch sexuelle Kontakte, bei intravenösem Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), durch Tätowierungen oder Piercings und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV- und einer Hepatitis B Infektion. Die Benutzung von Kondomen wird deshalb insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften und kommerziellem Sex dringend empfohlen.
Durchfall- und Darmerkrankungen
Oberflächengewässer können mit fäkalen Keimen und chemischen Schadstoffen kontaminiert sein, auch wenn sie in der landwirtschaftlichen Produktion verwendet werden. Durchfallerkrankungen sind überall im Land ganzjährig möglich. Leitungswasser, auch in den Städten, hat keine Trinkwasserqualität. Es wird empfohlen, nur originalverpacktes und möglichst kohlensäurehaltiges Trinkwasser in Flaschen zu konsumieren. Für das Waschen von Obst und Gemüse oder zum Zähneputzen sollte ebenfalls nur Trinkwasser verwendet werden, da nicht im ganzen Land von gleichbleibender Qualität des Leitungswassers ausgegangen werden kann. Auf den Verzehr roher, ungekochter und ungeschälter Produkte sollte verzichtet werden. Fleisch sollte vor dem Verzehr gut durchgebraten worden sein. Das Infektionsrisiko für Hepatitis A und E, Salmonellen-, Shigellen- und Typhuserkrankungen, Amöben, Lamblien und Wurmerkrankungen besteht landesweit. Allgemeine Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Händedesinfektion nach dem Toilettengang und vor dem Essen, und das Fernhalten von Fliegen von Nahrungsmitteln, können die Gefahr einer Infektion verhindern.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in der Regel in Usbekistan nicht möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Usbekistan eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann in Taschkent erfolgen.
Tuberkulose
Die Tuberkulose kommt landesweit häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen ist die Gefahr einer resistenten Tuberkulose gegeben. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!
Grippe (Saisonale Influenza)
Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Usbekistan in den Wintermonaten. Ein Impfschutz empfiehlt sich bei den vom Robert-Koch-Institut angesprochenen Risikogruppen (siehe: www.rki.de).
Vogelgrippe (Influenza A H5N1)
Bisher wurden in Usbekistan weder bei Tieren noch bei Menschen Fälle von Vogelgrippe nachgewiesen.
Geographisch und klimatisch bedingte Erkrankungen
In den Sommermonaten kann es zu einer hohen Belastung der Luft durch Staub kommen. Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD können sich dadurch erheblich verschlechtern.
Die Höhenkrankheit ist eine durch taktische Fehler bei der notwendigen Höhenanpassung über 2.300 m (z.B. durch zu raschen Aufstieg und Überanstrengung) ausgelöste, potentiell sehr gefährliche Funktionsstörung von Lunge und Gehirn. Erkranken können besonders auch junge, gesunde und gut trainierte Personen, auch solche, die bereits früher große Höhen und rasche Aufstiege ohne Probleme bewältigt haben. Zu Todesfällen kommt es nicht selten, weil grundlegende Regeln missachtet-, Frühsymptome falsch gedeutet- und Medikamente unvernünftig eingesetzt werden. Bestimmte Erkrankungen von Herz und Lungen erhöhen ebenfalls das Risiko, eine Höhenkrankheit zu erleiden.
Vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) empfiehlt sich deshalb vor der endgültigen Reiseplanung eine individuelle Beratung durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt. Vor der Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung oder Behandlung der Höhenkrankheit ohne Anweisung durch einen Arzt oder erfahrenen Bergführer wird dringend gewarnt. Zivile Luftrettungsunternehmen für die Rettung aus Bergnot gibt es in Usbekistan nicht.
Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für den Reisenden in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Technische Überwachungen der Fahrzeuge, wie in Mitteleuropa üblich, sind in Usbekistan nicht üblich, die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden nicht immer beachtet. Schwere Verkehrsunfälle sind insbesondere bei Überlandfahrten häufig. Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiteren Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen ist auch in den Städten nicht überall existent. Im Übrigen gelten die Hinweise unter Straßenverkehr im allgemeinen Teil dieser Hinweise. Defensives und vorausschauendes Fahren, angemessene Geschwindigkeit und gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko eines schweren Unfalls mit bleibenden Gesundheitsschäden reduzieren.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend. Auch in Taschkent und Samarkand entspricht die medizinische Versorgung vielfach nicht europäischem Standard. Ärzte fordern für die medizinischen Behandlungen von Ausländern häufig eine Barzahlung in US Dollar oder Euro. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Indien, Dubai oder Europa, erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist zwingend notwendig, kann aber die unzureichende medizinische Infrastruktur vor Ort nicht ersetzen. Eine individuelle Beratung durch einen reisemedizinisch erfahrenen Arzt in ausreichendem Abstand vor der Ausreise wird dringend empfohlen (www.dtg.org oder www.frm-web.de).
Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge nach Usbekistan mitbringen und sich für die Einreise die Notwendigkeit von ihrem Arzt auf Englisch bescheinigen lassen. Es ist vorgeschrieben und wird unbedingt empfohlen, Medikamente in der usbekischen Zollerklärung, die jeder Reisende bei der Ein- und Ausreise vorlegen muss, genau aufzuführen (siehe auch unter „Besondere Zollvorschriften“).
Die Deutsche Botschaft in Taschkent verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

Kirgisistan

Unverändert gültig seit: 28. Juni 2018
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert (www.who.int). Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de ).
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern Röteln, Influenza (Risikogruppen) und Pneumokokken (über 60 Jährige). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B Thyhus, FSME und Tollwut empfohlen.
Malaria
Seit November 2016 ist das ganze Land offiziell von der WHO als malariafrei erklärt worden. Zuvor gab es vereinzelt nachgewiesene Infektionen mit Plasmodium vivax.
HIV/AIDS
Das HIV Vorkommen in der Bevölkerung ist bisher gering (Prävalenz <0,1%). Zu den Hauptrisikogruppen gehören Intravenöse Drogenbenutzer und Prostituierte.
Tuberkulose
Tuberkulose stellt in Kirgisistan ein relevantes Gesundheitsproblem dar. Es werden immer noch über. 100 Neuerkrankungen / 100 000 Einwohner / Jahr erfasst. Die Resistenzrate des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkkulosemedikamente ist relativ hoch.
Frühsommermeningoenzephalits FSME bzw. RSSE, Russian Spring Summer Encephalitis
Diese von Zecken übertragene virale Hirnhautentzündung ist im Land äußerst selten, die Datenlage ist allerdings spärlich.
Bruzellose
Besonders in ländlichen Gebieten werden immer wieder Bruzellosekrankungen erfasst.Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung kann durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Tierprodukten übertragen werden. Vom Genuss von rohen Milchprodukten ist unbedingt abzuraten.
Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
Diese hoch fieberhafte Virusinfektion tritt in Kirgisistan sporadisch auf. Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen von April - Oktober zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen, auch mit tödlichen Verläufen. Übertragen wird das Virus durch Zecken von Nutztieren wie Schafen, Ziegen, Rinder und Kamelen sowie über Blut infizierter Tiere und Menschen. Schutz vor Zecken und Abstand von Tieren wird empfohlen.
Milzbrand (Anthrax)
Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion , die überwiegend durch kranke Rinder verursacht werden. Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Vieh, oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte).
Sonstige Gesundheitsgefahren
Bei Aufstieg in Höhen über 3.000 Meter kann es zur Ausbildung einer Höhenkrankheit kommen. Langsames Aufsteigen und bei Symptomen (z.B. Kopfschmerzen, Atemnot) sofortiger Abstieg sind dringend zu beachten.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Kirgisistan entspricht nicht europäischen Verhältnissen. Es wird empfohlen, wichtige Medikamente sowie Verbandmaterial und Einwegspritzen mitzuführen, da diese auch bei Behandlung in Krankenhäusern selbst beschafft werden müssen. Ein mit Deutschland vergleichbares Rettungssystem (z.B. per Hubschrauber) mit intensivmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten ist nicht vorhanden. Selbst in der Hauptstadt können Notfälle meist nur unzureichend behandelt werden.
Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen muss eine medizinische Evakuierung erwogen werden. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben (beispielsweise über http://www.dtg.org/)

Kasachstan

Unverändert gültig seit: 9.3.2018
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert (www.who.int). Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise nach Kasachstan zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören, auch für Erwachsene, die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln, Influenza (Risikogruppen) und Pneumokokken (über 60-Jährige).
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, FSME, Typhus und Tollwut empfohlen.
Infektionserkrankungen
Tuberkulose
Tuberkulose stellt in Kasachstan ein relevantes Gesundheitsproblem dar. Es werden immer noch über 100 Neuerkrankungen / 100 000 Einwohner / Jahr erfasst. Die Resistenzrate des Tuberkelerregers gegen die üblichen Tuberkulosemedikamente liegt relativ hoch.
HIV/ AIDS
Das HIV-Vorkommen in der Bevölkerung ist bisher gering (Prävalenz 0,2%). Zu den Hauptrisikogruppen gehören intravenöse Drogenbenutzer und Prostituierte.
Frühsommermeningoenzephalits (FSME bzw. RSSE (Russian Spring Summer Encephalitis)
Diese von Zecken übertragene virale Hirnhautentzündung tritt vorwiegend im Osten des Landes und der Region von Almaty von April - Oktober auf.
Vorbeugung vor Zeckenstichen bei Aufenthalt in der Natur und FSME- Impfung sind wirksame Maßnahmen.
Bruzellose
In den letzten Jahren wurden pro Jahr zwischen ca. 2000 - 2300 Bruzellosekrankungen erfasst.
Diese bakterielle, fieberhafte Erkrankung kann durch Kontakt mit kranken Tieren (Schafen, Ziegen, Rinder) oder Genuss von nicht ausreichend gekochten Tierprodukten übertragen werden. Vom Genuss von rohen Milchprodukten ist unbedingt abzuraten.
Tollwut
In den letzten 5 Jahren starben in Kasachstan 39 Personen an Tollwut.
Milzbrand (Anthrax)
Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen dieser bakteriellen Infektion, die überwiegend durch kranke Rinder verursacht werden. Ein Infektionsrisiko besteht nur bei Kontakt mit Vieh, oder Umgang mit deren Produkten (Fellen, rohe Milch- bzw. Fleischprodukte).
Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
Diese hoch fieberhafte Virusinfektion tritt in Kasachstan sporadisch auf. Jedes Jahr kommt es in ländlichen Regionen von April - Oktober zu einzelnen, kleinen Ausbrüchen, auch mit tödlichen Verläufen. Übertragen wird der Virus durch Zecken von Nutztieren wie Schafen, Ziegen, Rinder und Kamelen sowie über Blut infizierter Tiere und Menschen. Schutz vor Zecken und Abstand von Tieren wird empfohlen.
Sonstige Gesundheitsgefahren
Bei Aufstieg in Höhen über 3.000 Meter kann es zur Ausbildung einer Höhenkrankheit kommen. Langsames Aufsteigen und bei Symptomen (z.B. Kopfschmerzen, Atemnot) sofortiger Abstieg sind dringen zu beachten.
Medizinische Vorsorge
Die ärztliche und zahnärztliche Versorgung in Kasachstan entspricht nicht europäischen Verhältnissen. Leichte Erkrankungen können in Kasachstan behandelt werden. Schwerere oder absehbar längere Krankheiten sollte man in Deutschland behandeln lassen.
Kliniken
Die unmittelbare Behandlung sowohl in der VIP-Klinik (=Präsidentenklinik), der Privatklinik „International SOS“ als auch bei der kasachischen Gesundheits- und Versicherungsgesellschaft „Interteach“ in Almaty erfordert grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer dieser Organisationen. Dabei muss in der Regel ein Jahresvertrag mit relativ hohen Gebühren abgeschlossen werden. Als Mitglied können sodann Behandlungskosten nach Behandlung erstattet werden. Im Notfall werden auch Nichtmitglieder behandelt, allerdings zu sehr hohen Kosten, die in der Regel im Voraus zu erstatten sind. Bei längeren Aufenthalten in Kasachstan sollte die Mitgliedschaft in einer der o.g. Organisationen geprüft werden.
In Astana, in allen Stadtbezirken Almatys und in den größeren Städten Kasachstans existieren Polikliniken. In der Regel muss hier im Voraus in bar (USD werden in der Regel akzeptiert) bezahlt werden.
Die Ausstattung der Apotheken in Kasachstan entspricht nicht europäischem Standard, jedoch sind in der Regel ausreichend Medikamente zur Behandlung unkomplizierter Krankheiten vorhanden. Ständig benötigte Medikamente und eine Reiseapotheke sollten mitgebracht werden.
Der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Gesundheitshinweis

Da in Zentralasien Magen- und Durchfallerkrankungen überdurchschnittlich häufig vorkommen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten zu lassen.

Hinweis für Allergiker

In Zentralasien kann man spezielle Lebensmittel für Allergiker (z.B. bei Glutenunverträglichkeit, Laktoseunverträglichkeit) nicht überall kaufen. Daher können auch Hotels und Restaurants diese speziellen Nahrungsmittel nicht immer bereitstellen. Es empfiehlt sich, bei schweren Allergien „Notrationen“ mitzunehmen.

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Zentralasien – Höhepunkte entlang der Seidenstraße

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

12.04.2019Freitag, 12. April 2019 - Dienstag, 30. April 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

12.04.2019Freitag, 12. April 2019 - Dienstag, 30. April 2019
19 Tage / 18 Nächte

4635 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

12.04.2019Freitag, 12. April 2019 - Dienstag, 30. April 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

19.04.2019Freitag, 19. April 2019 - Dienstag, 7. Mai 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

19.04.2019Freitag, 19. April 2019 - Dienstag, 7. Mai 2019
19 Tage / 18 Nächte

4635 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

19.04.2019Freitag, 19. April 2019 - Dienstag, 7. Mai 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

03.05.2019Freitag, 3. Mai 2019 - Dienstag, 21. Mai 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

03.05.2019Freitag, 3. Mai 2019 - Dienstag, 21. Mai 2019
19 Tage / 18 Nächte

4735 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

03.05.2019Freitag, 3. Mai 2019 - Dienstag, 21. Mai 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

17.05.2019Freitag, 17. Mai 2019 - Dienstag, 4. Juni 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

17.05.2019Freitag, 17. Mai 2019 - Dienstag, 4. Juni 2019
19 Tage / 18 Nächte

4735 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

17.05.2019Freitag, 17. Mai 2019 - Dienstag, 4. Juni 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

09.08.2019Freitag, 9. August 2019 - Dienstag, 27. August 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

09.08.2019Freitag, 9. August 2019 - Dienstag, 27. August 2019
19 Tage / 18 Nächte

4635 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

09.08.2019Freitag, 9. August 2019 - Dienstag, 27. August 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Dienstag, 10. September 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Dienstag, 10. September 2019
19 Tage / 18 Nächte

4635 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Dienstag, 10. September 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

06.09.2019Freitag, 6. September 2019 - Dienstag, 24. September 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

06.09.2019Freitag, 6. September 2019 - Dienstag, 24. September 2019
19 Tage / 18 Nächte

4735 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

06.09.2019Freitag, 6. September 2019 - Dienstag, 24. September 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

13.09.2019Freitag, 13. September 2019 - Dienstag, 1. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

13.09.2019Freitag, 13. September 2019 - Dienstag, 1. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4735 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

13.09.2019Freitag, 13. September 2019 - Dienstag, 1. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

20.09.2019Freitag, 20. September 2019 - Dienstag, 8. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

20.09.2019Freitag, 20. September 2019 - Dienstag, 8. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4735 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

20.09.2019Freitag, 20. September 2019 - Dienstag, 8. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4085 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

27.09.2019Freitag, 27. September 2019 - Dienstag, 15. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

27.09.2019Freitag, 27. September 2019 - Dienstag, 15. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4635 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

27.09.2019Freitag, 27. September 2019 - Dienstag, 15. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

04.10.2019Freitag, 4. Oktober 2019 - Dienstag, 22. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

04.10.2019Freitag, 4. Oktober 2019 - Dienstag, 22. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

4635 EUR

 

halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 19 Tage

04.10.2019Freitag, 4. Oktober 2019 - Dienstag, 22. Oktober 2019
19 Tage / 18 Nächte

3985 EUR

 

Links

Reisenavigator

Reiseregion

Reiseart