Die Höhepunkte Perus zusammen mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden erleben

Reisenummer 68514

Themen

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Peru

  • Die Höhepunkte Perus zusammen mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden erleben
  • Mit der Andenbahn nach Machu Picchu
  • Kochkurs in der Gourmethauptstadt Lima
  • Langsame Höhenanpassung
  • Singlereise mit erstklassiger Studiosus-Reiseleitung
  • Warum haben die Inkas die Zitadelle Machu Picchu auf über 2000 m Höhe erbaut? Was hat es mit den Ruinen bei Cuzco auf sich? Welche Masche haben die Männer auf dem Titicacasee drauf, und was hat die Leiterin des Kinderhilfsprojekts Winay zu erzählen? Sie entschlüsseln so einige Rätsel auf dieser Rundreise durch den Andenstaat Peru. In Lima ergründen Sie prachtvolle Kolonialbauten, im Heiligen Tal den Färbeprozess von Alpaka- und Lamawolle. Und bei einem Profikochkurs lernen Sie, wie man Ceviche und andere Nationalgerichte zubereitet. Sie wollen sich auch mal von der Gruppe abseilen? Dafür gibt's jede Menge Gelegenheiten.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Peru

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Abends Flug mit LATAM Airlines von Frankfurt nach Madrid oder Zubringerflug abends mit Iberia von München, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Wien, Basel, Zürich oder Genf nach Madrid. Gegen Mitternacht gemeinsamer Weiterflug mit LATAM Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft am nächsten Morgen.

    2. Tag: Koloniales Lima

    Willkommen in Perus Hauptstadt! Ihr Studiosus-Reiseleiter holt Sie vom Flughafen ab und fährt mit Ihnen ins Hotel, wo schon ein Begrüßungsfrühstück auf Sie wartet. Mittags starten wir zur Tour durch die Altstadt (UNESCO-Welterbe). Das Schönste der Plaza de Armas? Die prachtvollen Kolonialbauten oder die barocke Kathedrale? Eines der seit der Kolonialzeit bewohnten kolonialen Bürgerhäuser liefert uns eine Vorstellung vom Leben der Reichen damals und heute: hohe Räume, edles Holz, majestätische Ledersessel, lange Tafeln. Im Larco-Herrera-Museum fesseln uns Fundstücke aus mehreren Jahrhunderten, die amüsante Kollektion erotischer Keramiken aus der Mochica-Zeit und das Museo Larco Café Restaurant aus der Jetztzeit, wo uns auch ein Welcome-Dinner serviert wird. Zwei Übernachtungen in Lima.

    3. Tag: Die Küche Perus

    Kontrastprogramm: eine Tour durch das moderne Lima. Auf den Stadtteil Miraflores konzentriert sich alles, was luxuriös und szenig ist, von Hotels und Bürokomplexen bis zu Bars, Cafés, Geschäften und dem Parque del Amor, der zum Verlieben schön über den Klippen des Pazifiks thront. Dann ruft Ignacio Barrios zum Kochkurs in seine Kochschule Urban Kitchen. Was wir zubereiten? Nationalgerichte natürlich wie Causa limena aus Hühnerbrust, Kartoffeln, Limonen und Chili oder Ceviche aus frischem rohem Fisch und Limettensaft. Buen provecho! – Guten Appetit! Die Werke des berühmten Mode- und Promifotografen Mario Testino bewundern wir nachmittags im Künstlerviertel Barranco im Museum MATE.

    4. Tag: Stadt in der Stadt: Kloster Santa Catalina in Arequipa

    Ein kurzer Luftsprung nach Arequipa (1,5 Std. Flugzeit). Nach dem Mittagessen in einem Gartenrestaurant führt uns ein Fußmarsch durchs historische Zentrum und zur Jesuitenkirche. Suchen Sie doch nach dem zweiköpfigen Adler der Habsburger auf dem Portal – gar nicht so einfach zwischen all den Ranken, Blüten, Kakteen, Muscheln und Raubtieren aus Stein. Innen geht es genauso überbordend weiter. Finale des schönen Tages: das Kloster Santa Catalina. Bunte Blumen auf steinernen Fenstersimsen, blau und rot gestrichene Wände – das Kloster erinnert an ein Bergdorf. Bei unserem Streifzug kommen uns die Straßennamen wie Toledo, Córdoba, Sevilla, Burgos, Granada und Málaga außerdem echt spanisch vor. Abends essen Sie in einem Restaurant Ihrer Wahl.

    5. Tag: Winay und andere Projekte im Heiligen Tal

    Vormittags Flug nach Cuzco (1 Std.). Die Stadt liegt 3400 m über dem Meer im Andenhochland. Nicht ganz unanstrengend, deshalb akklimatisieren wir uns erst einmal im tiefer gelegenen Heiligen Tal. Wer mag, lässt unterwegs einen Schamanen für sich aus Kokablättern lesen. In der Textilkooperative Awanakancha werden Sie in Vorzüge verschiedener Wollsorten von Alpaka und Lama eingeweiht sowie in deren ökologischen Färbeprozess. Must-have? Die fertigen Ponchos, Pullis und Schals können Sie im Anschluss auf dem Markt von Pisak kaufen. Auch Obst, Gemüse und Panflöten machen die Stände bunt. Danach nimmt Sie Ihr Reiseleiter mit zum Projekt Winay, das von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Die Projektleiterin ist offen für Ihre Fragen und erzählt gerne, wie dort Kindern aus sozial benachteiligten Familien geholfen wird. 60 km. Drei Übernachtungen im Heiligen Tal.

    6. Tag: Mysteriöses Machu Picchu

    Auf abenteuerlicher Strecke ächzt die Schmalspurbahn durch das wilde Urubambatal (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Der Weg ist beeindruckend, das Ziel noch mehr: Machu Picchu (UNESCO-Welterbe). Wovon erzählen die Ruinen? War der Ort Zufluchtsstätte vor den Spaniern? Oder womöglich ein Opferplatz? Wie sah der Alltag in der verloren gegangenen Hochkultur aus? Jede neue Erkenntnis scheint neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Am Abend fahren wir gemeinsam mit Zug und Bus zurück ins Heilige Tal. Busstrecke 50 km.

    7. Tag: Die Salzterrassen der Inkas

    Sie genießen Ihre Freizeit oder kommen mit auf die • Wanderung (1,5 Std., leicht bis mittel, ?0 m ?400 m) zu den Salzterrassen von Maras (70 €), die uns blendend weiß im Licht des Vormittags entgegenstrahlen. Wir steigen durch das von Menschenhand errichtete Labyrinth ins Heilige Tal hinab. Fragen Sie Ihren Reiseleiter, welche Bedeutung die Salinenbecken für die Nachfahren der Inkas bis heute haben und wer mit dem "weißen Gold" das Geschäft macht. Anders als die Bauern haben wir es gut und können nachmittags im Garten des Hotels entspannen.

    8. Tag: Die Ruinen von Sacsayhuamán

    Höhenangepasst meistern wir die Rückfahrt nach Cuzco. 60 km. Auch ein Stück oberhalb der Stadt haben die Inkas fleißig gebaut. In Sacsayhuamán entschlüsseln wir die Bedeutung der riesigen Steinquader, Treppen in Felsblöcken und Mauerreste. Ehemalige Verteidigungsanlage? Repräsentationsort? Ihr Reiseleiter kann Ihnen Geschichten erzählen! Und gleich noch einige mehr an den zerklüfteten Felsen von Kenko, die die Inkas für den Eingang zur Unterwelt hielten, und an den Ruinen von Tambo Machay, wo heiliges Wasser terrassenförmig in ein Becken fließt. Zwei Strecken führen zurück nach Cuzco: ein Fußweg (ca. 45 Min.) ab Sacsayhuamán oder ein Mountainbike-Trail ab Tambo Machay (ca. 100 €, ca. 2 Std.). Wer abends einen Tipp fürs Abendessen braucht, fragt den Reiseleiter nach seinen Lieblingsrestaurants. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

    9. Tag: Die Schätze von Cuzco

    Das erlebnisreiche Programm im "Nabel der Welt": Plaza de Armas, Sonnentempel Koricancha, der heute eine Kirche ist, Kathedrale. Augen auf beim Bild vom letzten Abendmahl dort drinnen! Auf dem Teller von Jesus liegt ein Meerschweinchen! Im urigen Künstlerviertel San Blas könnten Sie in einem der vielen Souvenirläden Panflöten und andere Erinnerungen an Peru erstehen. Nachmittag und Abend in Eigenregie, z. B. das Museum Arte Precolombino mit Fundstücken wie einem Inkarechner.

    10. Tag: Über den 4350 m hohen La-Raya-Pass

    Die Fahrt durchs Altiplano vergeht schnell, wenn Ihr Reiseleiter über den Wandel von Perus Revoluzzern erzählt – von indianischen Widerstandskämpfern bis zum Terror des "Leuchtenden Pfades". Heutiges Aufbegehren ist weniger ideologisch; die Erhöhung von Transport- oder Gaspreisen treibt die Dorfbewohner auf die Straße. Uns die "Sixtinische Kapelle der Anden" in Andahuaylillas. Doch der Gipfel der Reise kommt im Anschluss. Nach der spektakulären Route durch das Vilcanota-Massiv erreichen wir den La-Raya-Pass auf 4350 m Höhe. Authentisch klingt dazu der Inka-Chartbreaker "El cóndor pasa". Wer hätte gedacht, dass des Straßenmusikers liebster Klassiker uns hier plötzlich schönste Gänsehaut beschert! 350 km. Zwei Übernachtungen direkt am Titicacasee auf 3800 m Höhe.

    11. Tag: Am Titicacasee

    Zwischen windgepeitschten Steppen und den mächtigen Anden begrüßt uns der Titicacasee - ganze 15 Mal würde der Bodensee hineinpassen. Wir erkunden das Andenmeer mit dem Boot und erleben, wie die Bewohner der schwimmenden Inseln vom Hausbau bis zum Pausensnack ihr Leben ganz dem Binsengras anpassen. Und dass die Männer auf der Insel Taquile keine Ruhepause kennen und beim Warten auf den nächsten Job zu Strickkönigen werden. Klingt nach einer Masche? Lassen Sie sich überraschen! Mittagessen in einem rustikalen Restaurant auf der Insel Taquile. Das Abendessen gestalten Sie in eigener Regie.

    12. Tag: Zurück nach Lima

    Bis zum Flug nach Lima haben wir noch Zeit. Gut, denn sonst würden wir die Grabtürme von Sillustani am Umayosee verpassen. Mal nicht von den Inka erbaut, sondern vom Volk der Colla. Fragen Sie Ihren Reiseleiter, wer hier mit welchen Grabbeigaben beigesetzt wurde, und vor allem, wie! 50 km. Nachmittags fliegen wir von Juliaca nach Lima. Abends essen wir noch mal gemeinsam in einem traditionellen Restaurant.

    13. Tag: Rückflug von Lima

    Für eine kleine Zugabe führt Sie Ihr Reiseleiter in das neu gestaltete Museo Amano mit seiner Sammlung von über 5000 Stücken alt-peruanischer Textilien! Dann vielleicht noch letzte Einkäufe im Larcomar Shoppingcenter und danach ein Kaffee mit Blick auf den Pazifik? Transfer zum Flughafen und am Abend Flug mit LATAM Airlines nach Madrid (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

    14. Tag: Ankunft

    Am Nachmittag landen Sie in Madrid. Weiter nach Frankfurt und Anschluss zu den anderen Flughäfen oder Flug von Madrid direkt nach Berlin, Düsseldorf, München, Hannover, Wien, Zürich oder Genf. Ankunft jeweils abends.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit LATAM Airlines z. B. von Frankfurt oder München nach Lima und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Sitzplatzreservierung (nur für Flüge mit LATAM Airlines)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 11 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, zwei Mittagessen im Restaurant, ein Mittagessen mit Kochkurs im Restaurant, 4 Abendessen im Hotel, ein Welcome-Dinner und ein Abendessen im Restaurant
  • bei me & more außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag
  • Zugfahrt nach Machu Picchu
  • Eintrittsgelder (ca. 125 €)
  • Einsatz des Studiosus-Audiosets
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss.
    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.
    Bitte schicken Sie das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ am besten sofort oder bis spätestens zwölf Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Falls wir die Passdaten nicht rechtzeitig vorliegen haben, können wir Ihnen den Zutritt nach Machu Picchu nicht garantieren.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen beiliegend eine detaillierte Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den südamerikanischen Hotels

    Bitte beachten Sie, dass in Südamerika die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen. Nicht immer weisen die Fensterbrüstungen und Geländer die in Deutschland vorgeschriebenen Höhen auf. In den meisten Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm. An Steckdosen, Kabeln und Anschlüssen elektrischer Geräte muss mit einer fehlenden Isolierung gerechnet werden. Einige Hotels haben außerdem unregelmäßige Stufen, unebene, verwinkelte Gänge und Treppenabsätze in den Fluren. In den Außenanlagen gibt es z.T. Unebenheiten im Gelände. Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen die nötige Vorsicht walten.
    Weiterhin möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Heizungen in einzelnen Hotels nicht sehr leistungsfähig sind und es gegebenenfalls nachts kühl werden kann.

    Sicherheitsgurte im Bus

    Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.
    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Peru zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.

    Peru ist zwar ein weitgehend stabiles Reiseland, soziale und politische Spannungen führen aber im ganzen Land immer wieder zu spontanen Protestaktionen und länger andauernden Straßenblockaden. Diese richten sich zwar nicht gegen Touristen, können aber zu Verzögerungen im Tagesprogramm und zu kurzfristigen Änderungen im Routen- und Besichtigungsablauf führen.
    Wie Sie dem Hinweis des Auswärtigen Amtes entnehmen können, ist in ganz Peru wegen der im Vergleich zu Europa deutlich erhöhten Kriminalität und der Gefahr von bewaffneten Überfällen, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, besondere Umsicht erforderlich. Vor diesem Hintergrund verzichten wir auf Besuche von sozialen Brennpunkten und haben unsere Routen so geplant, dass längere Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem bitten wir Sie, im Interesse Ihrer Sicherheit die Ratschläge zu beachten, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.
    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise größtmögliche Sicherheit bietet.
    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 19. Juli 2018

    Sicherheitshinweis

    Peru
    Unverändert gültig seit: 19. Juli 2018
    Aktuelle Hinweise
    Die peruanische Regierung hat am 16.07.2018 in der Amazonas-Provinz Putumayo, an der Grenze zu Kolumbien, den Ausnahmezustand verhängt. Diese Maßnahme gilt zunächst für 60 Tage und wird mit Sicherheitsbedenken begründet. Der Ausnahmezustand setzt die verfassungsmäßigen Rechte in Bezug auf Freiheit und Sicherheit, Unverletzlichkeit der Wohnung und Versammlungs- und Bewegungsfreiheit in Peru aus. Es werden Identitätskontrollen durch die Polizei und die Streitkräfte durchgeführt.
    Von Reisen in die schwer zugängliche Region wird abgeraten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Kriminalität
    In Peru gibt es ein höheres Risiko, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden.
    Nächtliche Bus- und Überlandfahrten sollten grundsätzlich vermieden werden. Neben der Gefahr von Verkehrsunfällen können auch nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, die zuletzt vereinzelt mit sexuellen Übergriffen und Waffengewalt verbunden waren, insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa und Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco nicht ausgeschlossen werden. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.
    In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und nachts wie in anderen Städten auch nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.
    In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.
    Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.
    In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Reisende, die eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, werden zu allergrößter Vorsicht aufgerufen. Es wird dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.
    Besonders In Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung Taxifahrer mit involviert waren. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von Express-Entführungen, um mit Kreditkarten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisende sollten nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen benutzen oder diese rufen lassen und kein Taxi von der Straße nehmen.
    Auch nach der Ankunft am Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt, werden immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt. Es wird dringend empfohlen, alle Gepäckstücke und vor allem auch Handgepäck und -taschen im Taxi außer Sichtweite von Passanten zu verstauen, da es an verstopften Kreuzungen und roten Ampeln oft zu Überfällen kommt, bei denen die Fensterscheibe des Taxis eingeschlagen wird. Gelegentlich sind Taxifahrer an Überfällen beteiligt. Deshalb wird geraten, den Flughafentransfer nach Lima über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen, lizensierten Taxi- und Busgesellschaften (Informationen unter https://www.lima-airport.com/eng/for-passengers/transportation-from-to-the-airport/licensed-taxis) zu organisieren und stets wachsam zu sein.
    Reisende sollten vor allem nachts möglichst nicht allein und sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufhalten, bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr leisten oder gar die Täter provozieren, bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (wie Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) achten und bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper tragen. Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels. Auf das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren sollte verzichtet werden, wie auch den Besuch von Armenviertel in Großstädten.
    Berührung mit Drogen aller Art sollte unterlassen (werden, es drohen hohe Strafen). Gegenüber Personen, die während der Reise das Vertrauen von Reisenden erwecken wollen ist eine gesunde Skepsis angezeigt. Gepäck sollte nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Dienstleistungen sollten nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch genommen und keine Touren auf der Straße gekauft werden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen lassen.
    Reisen über Land
    Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde der Notstand um die Distrikte Ramón Castilla und Yavarí in den Grenzgebieten zu Kolumbien und Brasilien erweitert. Mit den ohnehin üblichen Einschränkungen im Reiseverkehr ist durch diese Maßnahmen zu rechnen.
    In Peru kommt es landesweit immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.
    Naturkatastrophen
    Peru liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es kommt deshalb häufig zu vulkanischen Aktivitäten und Erdstößen, so zuletzt am 15. August 2016 in der Provinz Caylloma und am 14. Januar 2018 im Süden Perus. Im August 2007 forderte ein Erdbeben in der Region Ica Hunderte von Todesopfern. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam (http://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/doc/infothek/leaflets/Erdbeben_dt.pdf).
    Der Vulkan Sabancaya im Süden des Landes ist weiter aktiv. Der in einigen Bezirken der Provinz Caylloma ausgerufene Notstand besteht weiter fort. Für Anwohner in der Region wird regelmäßig ein sogenannter Aschestreualarm ausgelöst.
    Der Vulkan befindet sich ca. 80 km nordwestlich von Arequipa und ca. 30 km südöstlich der Colca Schlucht, beides touristische Ziele in Peru. Bisher kommt es zu keinen Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region; der Aschestreualarm gilt nicht für die Stadt Arequipa.
    Aktuelle Informationen erteilt das sind peruanische geophysikalische Institut IGP http://ovs.igp.gob.pe/reportes-vulcanologicos/sabancaya (in spanischer Sprache).
    Starke Regenfälle besonders in den Monaten November bis April können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen überfluten oder wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein. Auch die beliebte Zugverbindung von Cusco nach Machu Picchu ist gelegentlich betroffen.
    Amtliche Wetterwarnungen wie der Deutsche Wetterdienst gibt der Servicio Nacional de Meteorologia e Hidrologia (http://www.senamhi.gob.pe/) heraus.
    Bei Naturkatastrophen erteilt die staatliche Behörde für Katastrophenschutz (INDECI) (http://www.indeci.gob.pe/) aktuelle Hinweise in spanischer und englischer Sprache.
    Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die über 30 landesweiten Büros von „“iPeru„ helfen rund um die Uhr weiter.
    In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro (auf Spanisch abgekürzt VRAEM), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.
    Im VRAEM kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende besonders hoch.
    In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Sollten Sie eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, wird zu allergrößter Vorsicht aufgerufen und dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.
    Die Benutzung von Bussen kann besonders in den Gebirgsregionen u. a. aus Sicherheitsgründen nicht unbedingt empfohlen werden. Dies betrifft auch die Möglichkeit der Anreise nach Machu Picchu mit dem Bus über Hidroelectrica, bei der unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden.
    Es gibt häufig Unfälle von Überlandbussen mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten.
    Sicherer ist die übliche Route der Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.
    Landesweit sollten nächtliche Busfahrten grundsätzlich vermieden werden.
    Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten (schlechte hygienische Zustände an Bord, schlechte Verpflegung und die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Gruppen). In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
    Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Peru

    Aktuelle medizinische Hinweise
    Zika-Virus-Infektion
    In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf)
    Impfschutz
    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet, häufig aus den Nachbarstaaten, oder bei direkter Einreise aus Deutschland ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung derzeit, nach Auskunft der peruanischen Einreisebehörden, nicht vorgeschrieben.
    Jedoch ist bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus, insbesondere für das gesamte peruanische Amazonasgebiet und die Gebiete östlich der Anden unter 2300 m, allen Reisenden ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (www.who.int) eine rechtzeitige Impfung, d.h. 10 Tage vor Einreise, dringend empfohlen. 2018 wird erneut eine Häufung von Erkrankungen bei nicht geimpften Personen in diesen Gebieten beobachtet.
    Aus Peru kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (http://www.rki.de/).
    Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen, Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Höhenkrankheit („Soroche“)
    In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe in Erscheinung tritt. Warnsymptome können Schlafstörungen, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftnot sein. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause bzw. eine Übernachtung, sollte abgestiegen werden unter eine Höhe von 2000 Metern. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das gegen die Höhenkrankheit eingesetzte Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.
    Chikungunya
    In der Großregion breitet sich seit Januar 2014 eine Chikungunya-Epidemie aus, die auch Peru betrifft. Die Chikungunya-Virusinfektion zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin
    Dengue-Fieber
    Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
    Leishmaniasis
    Die kutane und mukokutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).
    Oropouche-Fieber
    Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen.
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender dämmerungs- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Personen nicht selten tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
    Ein geringes Risiko besteht im ganzen Land unter 2000 m, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos.
    Als malariafrei gelten Lima, Cuzco, Machu Picchu,das Anden-Hochland, die Küste im Süden von Lima. Ica und Nazca.
    Je nach Reiseprofil kann eine Notfallselbstmedikation, allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    - den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    HIV / AIDS
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Durchfallerkrankungen
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    Pest
    Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige kann im Einzelfall und nur nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sinnvoll sein.
    Medizinische Versorgung
    Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren.
    In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.
    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen, ebenso wie vor einer Reise nach Peru eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner (Beratungsstellen siehe auch http://www.dtg.org/).
    Unverändert gültig seit: 28. Februar 2018

    Wichtiger Hinweis zu Impfvorschriften

    Sollten Sie vor oder nach Ihrer Gruppenreise ein individuelles Programm in einem anderen Land Süd- oder Mittelamerikas gebucht haben, beachten Sie bitte die landesspezifischen Impfvorschriften in Bezug auf Gelbfieber. Bei fehlender Gelbfieberimpfung kann Ihnen sonst unter Umständen die Einreise verweigert werden.
    Wir empfehlen, frühzeitig einen Facharzt bzw. ein Tropeninstitut zu konsultieren. Bitte sprechen Sie in jedem Fall vor einer Impfung die Frage der persönlichen Impfverträglichkeit mit Ihrem Arzt ab. Dies gilt insbesondere bei bestimmten Vorerkrankungen.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Peru

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 14 Tage

    24.08.2018Freitag, 24. August 2018 - Donnerstag, 6. September 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    4070 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 14 Tage

    24.08.2018Freitag, 24. August 2018 - Donnerstag, 6. September 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    4760 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 14 Tage

    24.08.2018Freitag, 24. August 2018 - Donnerstag, 6. September 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    4070 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    12.10.2018Freitag, 12. Oktober 2018 - Donnerstag, 25. Oktober 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 14 Tage

    12.10.2018Freitag, 12. Oktober 2018 - Donnerstag, 25. Oktober 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    4580 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    02.11.2018Freitag, 2. November 2018 - Donnerstag, 15. November 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    02.11.2018Freitag, 2. November 2018 - Donnerstag, 15. November 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    4580 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    02.11.2018Freitag, 2. November 2018 - Donnerstag, 15. November 2018
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    26.04.2019Freitag, 26. April 2019 - Donnerstag, 9. Mai 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    26.04.2019Freitag, 26. April 2019 - Donnerstag, 9. Mai 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4550 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    26.04.2019Freitag, 26. April 2019 - Donnerstag, 9. Mai 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Donnerstag, 5. September 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4190 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Donnerstag, 5. September 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4850 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    23.08.2019Freitag, 23. August 2019 - Donnerstag, 5. September 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4190 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    11.10.2019Freitag, 11. Oktober 2019 - Donnerstag, 24. Oktober 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    11.10.2019Freitag, 11. Oktober 2019 - Donnerstag, 24. Oktober 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4550 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    11.10.2019Freitag, 11. Oktober 2019 - Donnerstag, 24. Oktober 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    01.11.2019Freitag, 1. November 2019 - Donnerstag, 14. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    01.11.2019Freitag, 1. November 2019 - Donnerstag, 14. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    4550 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 14 Tage

    01.11.2019Freitag, 1. November 2019 - Donnerstag, 14. November 2019
    14 Tage / 13 Nächte

    3890 EUR

     

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