Eine kompakte Reise durch Israel mit allen Höhepunkten: Partystadt Tel Aviv, See Genezareth, Totes Meer und die Heilige Stadt Jerusalem

Reisenummer 68209

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Israel

  • Eine kompakte Reise durch Israel mit allen Höhepunkten: Partystadt Tel Aviv, See Genezareth, Totes Meer und die Heilige Stadt Jerusalem
  • Drei Übernachtungen in Jerusalem
  • Zu Gast zum Mittagessen bei einer palästinensischen Familie in Bethlehem
  • Das Mittelmeer glitzert, und ist die Sonne versunken, geht die Party los: Tel Aviv. Trendy und jung, Bauhausviertel und Märkte. Vom 49. Stock des Azrieli-Turms aus blicken Sie auf die szenige Stadt und auf eine aussichtsreiche Reise durch Israel. Sie baden im Toten Meer und genießen Merlot und Sauvignon in einem Kibbuz. Am See Genezareth wandeln Sie auf den Spuren von Jesus, in Jerusalem begegnen Sie jüdischem, christlichem und muslimischem Nebeneinander und dem umstrittenen Tempelberg. Einheit versus Nahostkonflikt. Damit muss man hier leben. Wie genau, erzählt man Ihnen persönlich in Bethlehem.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Tel Aviv - Metropole am Meer

    Bahnanreise zum gewählten Flughafen, Flug mit Lufthansa von Frankfurt oder München, mit Austrian von Wien oder mit Swiss von Zürich nach Tel Aviv, Ankunft am Nachmittag. Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie im Hotel. Beim Welcome-Dinner lernen Sie die Gruppe kennen. Nachts am Strand zwischen Meer und Lichtermeer spazierend, saugen Sie die dichte Atmosphäre der hellwachen Weltstadt ein. Wenn Sie gleich die erste Nacht der Reise zum Tage machen wollen, dann sind Sie in Tel Aviv genau richtig. Egal, ob Sie im Straßencafé die Multikulti-Szene beobachten oder im alten Hafenviertel Jazz hören wollen - die Nächte von Big Orange sind lang! Zwei Übernachtungen in Tel Aviv.

    2. Tag: Tel Aviv - Schabbatvorbereitung der Partyhauptstadt

    So geht der Tag gleich gesund los: Viele Einwohner von Tel Aviv sind morgens am Strand zum Joggen, Walken, Krafttraining (Fitnessgeräte stehen zur freien Verfügung am Strand). Geben Sie sich einen Schubs! Frisch geduscht lassen Sie sich dann gemütlich im Bus durch die Stadtteile Tel Avivs fahren. Die könnten unterschiedlicher nicht sein: Hier die strahlende Weiße Stadt, das Bauhausviertel (UNESCO-Welterbe) der 30er Jahre, daneben die Glastürme des israelischen "Silicon Wadi" und dort die Altstadt Jaffa mit einer fast 4000-jährigen Siedlungsgeschichte. Versäumen sollte man auf keinen Fall den bunten Carmel-Markt, wo die Juden für das feierliche Schabbatmahl einkaufen und die Fahrt ins 49. Stockwerk des Azrieli Tower mit dem grandiosen Blick über die Stadt. Wie wäre es am Abend mit einem Barbesuch im restaurierten alten Bahnhof, wo schon Kaiser Wilhelm II. aus dem Zug von Jerusalem stieg. Heute ist hier das angesagteste Vergnügungszentrum der Stadt, und auch Sie finden hier heute das passende Restaurant.

    3. Tag: Caesarea, Akko, See Genezareth

    Wir fahren in den Norden zum antiken Caesarea maritima. Hippodrom, alte Bäder, Paläste und einer der größten Häfen des antiken Mittelmeers. Die gewaltige Hafenstadt ließ der Baukönig Herodes in nur zwölf Jahren hochziehen. Danach geht es in die moderne Hafenstadt Akko (UNESCO-Welterbe), dennoch scheint hier die Zeit stillzustehen; Orientflair strömt aus allen Poren dieser Stadt. Moscheen, Karawansereien und buntes Treiben bestimmen das Bild. Wer geht mit dem Reiseleiter in den Untergrund und erkundet die Überreste der Johanniter aus der Kreuzfahrerzeit? Zwischendrin sollte man unbedingt Falafel probieren, die leckeren Kichererbsenbällchen sind garantiert vegetarisch! Dann fahren wir an den See Genezareth, der mehr als 200 m unter dem Meeresspiegel liegt. 190 km. Drei Übernachtungen in Tiberias.

    4. Tag: Safed, Jordanquellen und Golanhöhen

    Heute geht es in die Berge Obergaliläas zu den jüdischen Mystikern, wir besuchen Israels erstes Naturschutzgebiet. Safed in Obergaliläa ist die Hochburg der Kabbalisten, einer mystischen Richtung im Judentum, die mit ihrem Geheimwissen sogar das "Material Girl" Madonna zeitweise für Höheres begeistern konnte. Ganz anders der Palästinenserführer Mahmud Abbas. Er floh aus Safed bereits 1948. Aber das ist ein anderes Kapitel. Weiter geht es in den Norden Israels, wo wir im Naturschutzgebiet Hula-Tal auf Kraniche, Störche und rosa Pelikane stoßen. Die Naturfreunde unter uns scharren schon mit den Sohlen, also • wandern wir (1 Std., leicht, ?50 m ?0 m) auch ein Stück - vom Banias-Wasserfall zu den Jordanquellen. Dann geht es hinauf auf die Golanhöhen. 1967 ein Kriegsschauplatz, heute ein perfektes Weinanbaugebiet - wo die besten Weine der Region angebaut werden, selbstverständlich können wir sie verkosten. Zum Wohl! Fahrtstrecke 170 km.

    5. Tag: Ein Tag am See Genezareth und viel Freizeit

    Am Morgen geht es zu den heiligen Stätten am Nordende des Sees: Der Berg der Seligpreisungen erinnert an die Bergpredigt. Ein kleiner, stimmungsvoller Spaziergang zwischendurch? Dann laufen Sie durch die biblische Landschaft vom Berg der Seligpreisungen hinunter zum See (ca. 30 Min.) nach Tabgha! Dort, an der Kirche der wunderbaren Brot- und Fischvermehrung wartet schon der Bus. Kapernaum war das Fischerdorf, wo Jesus lange gelebt und gewirkt hat. Der Rest des Tages gehört Ihnen. Sie sagen sich: Kein Programm ist mein Programm, quetschen noch einmal den Reiseleiter aus und gehen dann gut ausgerüstet mit seinen Tipps Ihrer Wege – z. B. an den Hotelpool, zur belebten Uferpromenade am Hafen oder zum Shoppen in die Einkaufsstraßen von Tiberias. Wie wäre es mit einer kurzen Taxi- oder Bootsfahrt zum Kibbuz Ginosar? Dort gibt es im Yigal-Allon-Museum das antike Boot aus der Zeit Jesu zu besichtigen und die Möglichkeit, am Kibbuzstrand zu baden und zu entspannen. Wer etwas mehr Bewegung braucht, mietet sich vielleicht ein Fahrrad und strampelt ein Stück um den See Genezareth. 25 km.

    6. Tag: Westjordanland und Totes Meer

    Südlich des Sees Genezareth steigen wir in Bet Schean über die kreuz und quer liegenden Säulen und Kapitelle einer römischen Stadt in das am besten erhaltene antike Theater Israels. Von hier geht es nur noch abwärts bis zum tiefsten Punkt der Erde, dem ziemlich salzigen Toten Meer. Sie werden noch reinspringen dürfen, jetzt spazieren wir aber erst einmal durch Qumran, wo die faszinierenden Schriftrollen der jüdischen Sekte aus der Zeit Jesu gefunden wurden. Und weiter zum Badeort En Bokek. 200 km. Zwei Übernachtungen am Toten Meer.

    7. Tag: Masada

    Es gibt Geschichten, die lassen niemanden kalt. Über die Felsenfestung Masada (UNESCO-Welterbe) werden Sie so eine Geschichte hören. Wir fahren mit der Seilbahn zum Plateau hinauf und ergriffen wieder hinunter. Mit der bequemen Seilbahn runterfahren kann jeder, wie wär's mit einem Abstieg über den Schlangenpfad (ca. 45 Min.)? Unten trifft sich die Gruppe wieder am Bus. Nachmittags freie Zeit am Toten Meer. Busstrecke 30 km.

    8. Tag: Auf nach Jerusalem!

    Auf dem Weg nach Jerusalem • spazieren wir im Nationalpark En Gedi zum Davids-Wasserfall (1 Std., leicht, ?100 m ?100 m). Still blicken wir während der Weiterfahrt nach Jerusalem auf das allmählich verlandende Tote Meer. Am Ölberg dann die großartige Stadt mit der golden strahlenden Kuppel des Felsendoms vor uns. Gleich drei Religionen betrachten Jerusalem als ihre Heilige Stadt. Wir sehen heute noch einige Orte, die in den letzten Tagen Jesu eine Rolle gespielt haben sollen. Als Erstes gehen wir am jüdischen Friedhof vorbei durch den Garten Gethsemane ins Kidron-Tal und in die Altstadt. Auf der Via Dolorosa begleiten wir die Pilger zur Grabeskirche. 120 km. Drei Übernachtungen in einem Hotel in der Nähe der Altstadt. Jerusalem by night: Nachts entfaltet die Heilige Stadt ihren besonderen Reiz. Die Stadtmauer, die Kirchen und Moscheen sind hell erleuchtet. Buchen Sie eine Busrundfahrt und entdecken Sie die stimmungsvollsten Plätze der Stadt (25 €).

    9. Tag: Die Neustadt von Jerusalem

    Das kleine, schmale Land Israel ist wahrscheinlich häufiger in den Nachrichten als irgendein anderes dieser Welt. Die Ursache der Nachrichten ist oft genug die Knesset, Israels Parlament. Niemand versteht die Gegenwart Israels, der sich nicht mit der Vorgeschichte des Landes befasst hat. Im Holocaust-Memorial Yad Vaschem haben wir dazu Gelegenheit. Wir streifen danach durch das Israel-Museum, wo uns weniger belastende Themen - wie die Qumranrollen und die neu renovierte Judaikaabteilung - wiederbegegnen. Nachmittags können Sie auf eigene Faust in der Metropole unterwegs sein. Bei einem Rundgang auf der Stadtmauer bekommen Sie ungewöhnliche Ein- und Ausblicke. Und wenn Sie zum Abendessen in ein arabisches Restaurant gehen wollen, dann fragen Sie Ihren Reiseleiter.

    10. Tag: Jerusalem Altstadt und Bethlehem

    Das Zusammenleben der Religionen ist in Jerusalem etwas unübersichtlich. Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen, wie es geht. Kurz gesagt: Muslime beten im Felsendom und in der Al-Aksa-Moschee. Die Juden gehen zur Klagemauer. Die christlichen Konfessionen teilen sich ganz ökumenisch die Grabeskirche. Von der Klagemauer spazieren wir zum jüdischen Viertel. Am späten Vormittag verlassen wir Israel vorübergehend und sehen uns in Bethlehem von palästinensischer Seite aus die 8 m hohe Mauer an. Wir besuchen die Geburtskirche Christi (UNESCO-Welterbe) und sprechen beim Mittagessen in einer palästinensischen Familie mit unseren Gastgebern über den Nahostkonflikt - man spricht Deutsch! Anschließend machen wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Bethlehem. Zum Abschiedsessen treffen wir uns im Hotel. 40 km.

    11. Tag: Rückflug

    Wer Lust hat, schließt noch einen letzten Bummel durch die Altstadt an. Mittags Fahrt zum Flughafen und nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt, München oder nach Wien. Anschluss zu den anderen Städten.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) z.B. mit Lufthansa von Frankfurt oder München nach Tel Aviv und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 110 €)
  • Transfers und Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 10 Übernachtungen in guten Hotels mit Swimmingpool (außer in Jerusalem) und Klimaanlage
  • Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, ein Mittagessen bei einer Familie, ein Welcome-Dinner im Hotel, 7 Abendessen im Hotel
  • bei me & more außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Palästinensische Führer in Bethlehem
  • Eine Weinprobe
  • Seilbahnfahrt nach Masada
  • Eintrittsgelder
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen nach Israel / Palästinensische Gebiete

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Studiosus gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.
    Gäste, die nach ihrem Aufenthalt in Israel in arabische Länder reisen, müssen beachten, dass ihnen in einigen dieser Länder die Einreise verweigert wird, wenn ein israelisches Visum oder ein israelischer Ein- oder Ausreisestempel in ihrem Reisepass enthalten ist. Es ist möglich, bei der Ein- und Ausreise darum zu bitten, von einem Stempel im Pass Abstand zu nehmen. Meist wird dieser Bitte auch Folge geleistet. Touristen und Reisende, die sich bei der Ausreise aus Israel die Mehrwertsteuer erstatten lassen wollen oder in Israel einen Mietwagen buchen möchten, benötigen jedoch den Stempel im Pass als Nachweis dafür, dass sie in Israel eingereist sind.
    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin.

    Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise

    Damit Sie Ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Überlegungen treffen können, bieten wir Ihnen - in Erweiterung unserer Allgemeinen Reisebedingungen - bei Reisen nach Israel das Recht, Ihre Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenfrei auf einen späteren Reisetermin oder ein anderes Reiseziel umzubuchen.

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes, sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes.

    Treppen- und Balkongeländer

    Die Sicherheitsanforderungen an die Hotelausstattung entsprechen nicht überall dem deutschen Standard. In manchen Hotels, die Sie auf Ihrer Reise besuchen werden, sind die Treppen- und Balkongeländer niedriger als 90 cm und die Zwischenräume im Geländer größer als 15 cm.
    Sehr geehrter Reisegast,
    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Israel zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    In Israel hat sich die Sicherheitslage seit Herbst 2015 deutlich verschärft. Meist mit Messern, gelegentlich auch mit Schusswaffen bewaffnete Einzeltäter greifen vor allem Angehörige der Sicherheitskräfte, aber auch israelische Zivilisten an. Die Sicherheitskräfte gehen im Regelfall massiv gegen die Angreifer vor. In Reaktion auf diese Angriffe wurden die Antiterror-Maßnahmen landesweit und in besonderem Maße im Raum Jerusalem ausgebaut. Die Angriffe richteten sich bisher nie gezielt gegen westliche Besucher, das deutsche Auswärtige Amt fordert dennoch auch Ausländer zu erhöhter Vorsicht auf.
    Die israelischen Sicherheitskräfte treffen umfassende Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung und der vielen Besucher vor Terrorangriffen. An Freitagen und an wichtigen islamischen und jüdischen Feiertagen kommt es in der Altstadt von Jerusalem und rund um den Tempelberg gelegentlich zu gewalttätigen Protesten und Demonstrationen. Wir haben aus diesem Grund unsere Reisen so geplant, dass Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem an anderen Tagen stattfinden. Zudem finden unsere Rundgänge durch die Altstadt auf sorgfältig ausgewählten Routen und in Begleitung unserer ReiseleiterInnen statt. Wegen der Anschlagsgefahr vermeiden wir in ganz Israel die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
    Da es seit 2013 im Zusammenhang mit dem syrischen Bürgerkrieg vereinzelt zu Grenzzwischenfällen an der syrisch-jordanischen Grenze gekommen ist, bieten wir weder in Israel noch in Jordanien Ausflüge in das unmittelbare Grenzgebiet zu Syrien an. In Israel verzichten wir wegen der Gefahr terroristischer Übergriffe aus den angrenzenden Territorien auch auf Aufenthalte im Umkreis des Gaza-Streifens sowie im direkten Grenzgebiet zum Libanon und zum Nordsinai.
    Unsere Leistungspartner und Reiseleiter in allen Ländern des Nahen Ostens sind unverändert zu erhöhter Wachsamkeit und zur Vermeidung von Orten mit größeren Menschenansammlungen aufgefordert.
    Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 21.06.2018

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Israel
    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)
    Stand: 21. Juni 2018
    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)
    Aktuelle Hinweise
    Am Grenzzaun im Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche mit Brandsätzen ausgestattete Drachen eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Grenzzauns landen. In den letzten Tagen ist es zu heftigem Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und zu israelischen Vergeltungsangriffen gekommen. Es kann weiter zu Zwischenfällen im unmittelbaren Bereich des Grenzzauns kommen. Die Grenzregion zum Gaza-Streifen sollte daher bis auf weiteres unbedingt gemieden werden.
    Auch im syrisch-israelischen Grenzgebiet ist es in letzter Zeit zu mehreren sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gekommen. Vor diesem Hintergrund wird dringend geraten, von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, abzusehen.
    Im Übrigen werden Reisende auch weiterhin gebeten, die lokalen und internationalen Medien aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften Folge zu leisten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung für den Gaza-Streifen
    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.
    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation auch zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann ¿ das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen.
    Ergänzend zu den oben aufgeführten Empfehlungen gelten folgende regionale Hinweise:
    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen
    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.
    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen.
    Im Rahmen der israelischen Militäroperation ¿Protective Edge¿ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).
    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.
    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gaza-Streifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. ¿Gaza-Flottille¿) neun Menschen ums Leben.
    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Grenzübergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.
    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist aufgrund der aktuellen Sicherheitslage grundsätzlich geschlossen. Er wird in unregelmäßigen Abständen kurzzeitig (wenige Tage oder Stunden) eingeschränkt für bestimmte Personengruppen (u. a. humanitäre Notfälle, ausländische Staatsangehörige und Studenten) geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es eines ägyptischen Visums und einer palästinensischen Ausreiseerlaubnis. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.
    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auch vor dem Transit durch den Nord-Sinai zwecks Einreise in den Gaza-Streifen über Rafah wird gewarnt.
    Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen (siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten).
    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)
    Bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem wird stets zu erhöhter Vorsicht geraten. Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.
    Besucher der Altstadt von Jerusalem oder anderer exponierter Orte sollten sich einer ortskundigen Begleitung versichern und über die aktuelle Lage informiert halten.
    Israel allgemein
    Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
    Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.
    Reisende sollten sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und ggf. die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen. Auf der Webseite der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command).
    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon
    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor. Am 10. Februar 2018 wurde im erweiterten syrisch-israelischen Grenzgebiet eine in den israelischen Luftraum eingedrungene Drohne von den israelischen Streitkräften erfolgreich bekämpft, ein israelischer Militärjet ging zu Boden.
    Auch zuvor kam es vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen.
    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien (insbesondere östlich der Straße 98) und Libanon wird abgeraten.
    Grenzgebiet zu Ägypten
    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden.
    Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.
    Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nord-Sinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel wird hingewiesen.
    Grenzgebiet zum Gaza-Streifen
    Im Sommer 2014 kam es zu intensiven militärischen Auseinandersetzungen in und um den Gaza-Streifen (Operation ¿Protective Edge¿). Dabei kam es zu massiven Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium, die ganz überwiegend die Ortschaften in Nähe des Gaza-Streifens (Radius von ca. 40 km) betrafen. Trotz der anschließend vereinbarten Waffenruhe kommt es immer wieder zu vereinzeltem Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen.
    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit abgeraten. Auf jeden Fall sollte man sich - insbesondere bei längeren Aufenthalten - vor Ort über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren.
    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)
    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Sie sollten das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung bereisen Aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft sollten Sie sich stets angemessen kleiden und auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung verzichten.
    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.
    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte ¿fliegende¿ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden.
    Bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland wird zu besonderer Vorsicht geraten, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.
    Von Fahrten in der Dunkelheit wird generell abgeraten. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.
    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar.
    Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.
    Naturkatastrophen
    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.
    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.
    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern (¿Sink Holes¿). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite. Befestigte Straßen und Wege sollten nicht verlassen und Warnschilder unbedingt beachtet werden.
    Krisenvorsorgeliste
    Deutschen Staatsangehörigen, die sich - auch nur vorübergehend - in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
    Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten ist die zuständige Auslandsvertretung das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk man sich meistens aufhält.
    Der Amtsbezirk des Vertretungsbüros Ramallah umfasst die Palästinensischen Gebiete, d.h. das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gaza-Streifen (bitte Reisewarnung beachten).
    Vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseiten der Botschaft in Tel Aviv und des Vertretungsbüros Ramallah zu konsultieren.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
    Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Israel / Palästinensische Gebiete

    Impfschutz
    Es gibt keine Impfvorschriften.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt aber, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut, bei Aufenthalt in den palästinensischen Gebieten auch Typhus empfohlen.
    Durchfallerkrankungen
    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.
    Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
    HIV/AIDS
    kommt auch in Israel und den palästinensischen Gebieten vor-, ist mit einer Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung aber eher selten. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Bluttransfusionen oder sonstigen Kontakten zu Blut besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Weitere Infektionskrankheiten
    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniose, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung).
    Medizinische Versorgung
    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut. In den palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.
    Insbesondere wenn Sie Vorerkrankungen haben, sollten Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de
    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    Unverändert gültig seit: 21.06.2018

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Israel

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 11 Tage

    07.10.2018Sonntag, 7. Oktober 2018 - Mittwoch, 17. Oktober 2018
    11 Tage / 10 Nächte

    2580 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 11 Tage

    07.10.2018Sonntag, 7. Oktober 2018 - Mittwoch, 17. Oktober 2018
    11 Tage / 10 Nächte

    3350 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 11 Tage

    07.10.2018Sonntag, 7. Oktober 2018 - Mittwoch, 17. Oktober 2018
    11 Tage / 10 Nächte

    2580 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 11 Tage

    04.11.2018Sonntag, 4. November 2018 - Mittwoch, 14. November 2018
    11 Tage / 10 Nächte

    2480 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 11 Tage

    04.11.2018Sonntag, 4. November 2018 - Mittwoch, 14. November 2018
    11 Tage / 10 Nächte

    3250 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 10 max. 25 Dauer: 11 Tage

    04.11.2018Sonntag, 4. November 2018 - Mittwoch, 14. November 2018
    11 Tage / 10 Nächte

    2480 EUR

     

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