Die Höhepunkte Costa Ricas zusammen mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden erleben

Reisenummer 67731

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Costa Rica

  • Die Höhepunkte Costa Ricas zusammen mit anderen weltoffenen Singles und Alleinreisenden erleben
  • Singlereise mit Studiosus in die schönsten Nationalparks zwischen Karibik und Pazifik
  • Mit Badeaufenthalt am Pazifik und Gelegenheit zu einem Ausflug nach Nicaragua
  • Flug mit Iberia oder Air Canada
  • Wussten Sie, wie der Arabica-Kaffee wächst? Wann, wo und wie sich die Grüne Meeresschildkröte fortpflanzt? Fühlen, schmecken und erleben Sie den natürlichen und tierischen Reichtum Costa Ricas bei Dschungel-, Kaffee-, Kakao- und Vulkantouren. Von San José aus quer durchs Land und an den Strand. Sie werden auf Hängebrücken über üppiges Grün balancieren, Kapuzineräffchen, Faultieren und dem scheuen Quetzal zuwinken. Auf der karibischen Seite von Costa Rica fahren Sie auf Booten durch die Kanäle, auf der pazifischen erwartet Sie am Ende der Reise der pralle Luxus eines neuen All-inclusive-Resorts: Sandstrand, Palmen, Poollandschaft, Spa, Verwöhn- und Sportangebote. Relaxter kann ein Abenteuer nicht ausklingen ...

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Costa Rica

    Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Morgen Flug mit Iberia über Madrid nach San José (ab Madrid nonstop, ca. 11 Std.), Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Alternativ vormittags ab Frankfurt oder München mit Air Canada nonstop nach Toronto (Flugdauer ca. 9 Std., Umsteigezeit ca. 2 bis 4 Std.) und von dort weiter nach San José (nonstop, ca. 5,5 Std.), Ankunft nach Ortszeit am Abend. Drei Übernachtungen in Santa Ana, einem Vorort von San José.

    2. Tag: Der Vulkan Poás

    Gleich am Morgen fahren wir zum Vulkan Poás. Bis weit nach oben können wir bequem im Bus sitzen bleiben. Dann aber raus auf die Aussichtsplattform! Der meist wolkenumhüllte Gipfel versprüht eine Aura, die man gespürt haben muss. In den La Paz Waterfall Gardens umschwirren uns riesige Schmetterlinge und winzige Kolibris. Wir spazieren über Stege und Pfade an herabstürzenden Wasserfällen entlang. 100 km. Welcome-Dinner im Restaurant.

    3. Tag: Dem Kaffee auf der Spur

    Kaffeetour an den grünen Hängen von Costa Ricas' Vulkanen, wo bester Arabica gedeiht. Die Führung über die Kaffeeplantage starten wir adäquat mit einer frisch gebrühten Koffeindosis. Danach stärken wir uns beim Mittagessen im Restaurant und sehen uns in San José um. Das Goldmuseum im Zentrum hütet eine der größten Goldsammlungen Amerikas. Eine glänzende Gelegenheit, um mit Ihrer Studiosus-Reiseleiterin in die Geschichte und Kultur des Landes einzutauchen. Wieder im Hier und Jetzt bleibt etwas Zeit, über die Plätze der Hauptstadt zu bummeln. 140 km. Abendessen in Eigenregie.

    4. Tag: An die Karibikküste

    Orts- und Klimawechsel. Vom luftigen Hochland geht es durch Bananenplantagen hinab in Richtung Karibik, hinein in den Nationalpark Tortuguero. 120 km. Das Typische dieser Küste: ein Labyrinth aus Kanälen, Seen und Lagunen. Ein wahres Biotop. Deshalb wechseln wir auf Boote und schlängeln uns erst mal zu unserer Lodge am Meer. Welch tolle Aussichten: ein großer Garten, ein Pool, entspannte Rum-Reggae-Atmosphäre! In die unmittelbare Umgebung ziehen sich auch andere Lebewesen gern zurück: die bedrohten Grünen Meeresschildkröten. Mehr darüber erfahren wir nachmittags im Schildkrötenmuseum im nahe gelegenen Dorf. Zwei Übernachtungen im Tortuguero-Nationalpark.

    5. Tag: Im Tortuguero-Nationalpark

    Morgens um sechs erwacht der Dschungel – das lassen wir uns nicht entgehen! Vor dem Frühstück steigen wir in der Morgendämmerung in die Boote, sind neugierig, ob wir all das hier sehen: Brüll- und Klammeraffen, die durchs Ufergrün turnen; Faultiere, die irgendwo herumhängen; Reiher, die im dichten Teppich aus Wasserhyazinthen nach Fischen und Fröschen suchen, immer vorsichtig, ob nicht ein Kaiman auf sie lauert. Steht die Sonne höher, ist der Aufwachzauber vorbei, und unser spätes Frühstück ruft. Auf dem Weg ins Dorf erzählt Ihre Reiseleiterin von einer Studie: Costa Rica soll eines der glücklichsten Länder der Erde sein. Wir testen, ob das auch für Schülerinnen und Schüler gilt, und fragen in der Dorfschule nach. Genießen Sie den Nachmittag, wie Sie möchten. Entdeckungstour per Boot oder zu Fuß? Oder wie ein Faultier am Pool abhängen?

    6. Tag: Kakaotour und Fahrt Richtung Vulkan Arenal

    Auf Wiedersehen, Tortuguero-Nationalpark, viel Glück für die Zukunft, Grüne Wasserschildkröte! Mit dem Boot geht es durch Lagunen und Kanäle, bis wir wieder festen Boden unter die Füße bekommen. Anschließend werden wir im Tirimbina Rainforest Center in die süße Welt des Kakaos entführt: Von der Pflanzenschau bis zur Kostprobe ein Genuss! Und wer wagt sich anschließend über die Hängebrücke hinüber? 220 km. Abendessen in Eigenregie. Zwei Übernachtungen am Vulkan Arenal.

    7. Tag: Tanz um den Vulkan

    Festeres Schuhwerk anziehen und Ärmel hochkrempeln! Heute stürzen wir uns in den Nationalpark Arenal. Auf unserer • Wanderung (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) werden wir von unzähligen Vogelstimmen begleitet. Erkennen Sie schon ein paar? Über uns: ein dichtes Geflecht aus Hängebrücken, um uns herum: üppige Pflanzenpracht – Orchideen, Feigenbäume, verschiedene Palmenarten. Ihre Reiseleiterin kennt sich auch tierisch gut aus. Und wo ist nun der berühmte Arenal? Leicht brodelnd vor unserer Nase – wenn er sich nicht gerade in eine schweigende Wolkenwand hüllt. Fahrtstrecke 40 km. Nachmittags ein Bad in den Thermalquellen im Hotel? Abendessen in Eigenregie.

    8. Tag: Fahrt nach Monteverde

    Lehnen Sie sich zurück, wir fahren einmal um den Arenalsee, den größten See Costa Ricas, herum. Fragen Sie Ihre Reiseleiterin doch mal nach den versunkenen Orten und den Wasserkraftwerken! Draußen wird es allmählich kühler, wir nähern uns der Nebelwaldzone. Nachmittags Ankunft in Monteverde. 140 km. Abendessen in Eigenregie. Zwei Übernachtungen in der Nebelwaldzone.

    9. Tag: Ein Tag im Nebelwald

    Heute ist Action angesagt! Der Selvatura Adventure Park macht seinem Namen alle Ehre und lädt uns erst einmal auf eine Hängebrückenpartie ein. Auf schwingenden Planken spazieren ist eigentlich schon spannend genug. Hier gibt es noch mehr: grüne Hölle, Baumriesen und Bergbambus, Würgefeigen und Orchideen, Farne wie Sonnenschirme, Lianen so dick wie Fußballerschenkel... Im Fledermausmuseum kommen Ihre Ohren an einem riesigen Hörtrichter auf ihre Kosten – und Sie können sich in die beeindruckende Sinneswelt dieser Navigationskünstler hineinversetzen. Abendessen in Eigenregie.

    10. Tag: Schlammvulkane und Trockenwald

    Ein Tag im Rincón de la Vieja-Nationalpark. Wir erkunden das Areal und staunen über eine Vulkanlandschaft der anderen Art: knorrige, hartblättrige Bäume und ein eher trockenes Vegetationsbild, dafür schmatzende Erdlöcher, wie in einem Fantasyfilm. Hauptattraktion: der Vulkan selbst, berühmt für seine dauerhaft blubbernden, schwefelhaltigen Thermalquellen, dampfenden Fumarolen und kochend heißen Schlammkuhlen. Abends: Ankunft am Meer und zwei verträumte oder aktive Strandtage in Sicht. 220 km. Drei Übernachtungen in einem komfortablen All-inclusive-Resort am Pazifik.

    11. Tag: Strandfreuden oder Ausflug nach Granada

    Machen Sie sich einen schönen Tag am Strand oder nutzen Sie Poollandschaft, Spa, Bars, Sportangebote und, und, und ... des Fünfsternehotels. Ein Traum im wahrsten Sinne seines Namens: das Dreams Las Mareas. Vielleicht haben Sie ja auch Lust auf einen Abstecher nach Nicaragua (135 €)? Ihre Reiseleiterin bietet einen Ausflug in die älteste Kolonialstadt Mittelamerikas an: Granada. Hier haben Sie den ganzen Tag Zeit für die sanierte Altstadt, Paläste, Kathedralen und Avenidas, Bars, Cafés, Pferdekutschen und pastellfarbene Fassaden. Ringsherum wachen Vulkane, am Nicaraguasee warten Fischer auf einen guten Fang. Fürs leibliche Wohl beim Mittagessen ist ebenfalls gesorgt.

    12. Tag: Strand, Meer, Liegestuhl ...

    ... Urlaubslektüre, Entertainment, Adrenalintour? Gesichtsbehandlung? Massage? Laufband? Zwischendurch ein Drink mit neu gewonnenen Freunden? Ein Kaffee? Der Tag gehört ganz Ihnen – entscheiden Sie einfach spontan!

    13. Tag: Abschiedsschmerz

    Rückfahrt ins Valle Central. 270 km. Am Abend feiern Sie im Restaurant Ihres Hotels in einem Vorort von San José gebührend Abschied voneinander, von Ihrer Reiseleiterin und einem wunderbaren Urlaub.

    14. Tag: Ab in die Heimat!

    Abflug mit Air Canada am Morgen nach Toronto (Flugdauer ca. 5,5 Std., Umsteigezeit ca. 1,5 bis 4,5 Std.), von dort am Abend weiter nach Frankfurt oder München (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 7,5 Std.). Iberia-Gäste haben noch einige Stunden Freizeit in San José, können sich vor der Rückreise entspannen oder noch einen kleinen Streifzug durch die Stadt unternehmen. Am Abend startet der Flieger dann nach Madrid (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

    15. Tag: Willkommen zurück!

    Mit Air Canada Ankunft am Morgen in Frankfurt oder am Vormittag in München. Mit Iberia am Vormittag Landung in Madrid. Anschluss zu den Ausgangsflughäfen.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Iberia z. B. von Frankfurt oder München nach San José und zurück; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 180 €)
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • 13 Übernachtungen, Hotels mit Swimmingpool, meist mit Klimaanlage
  • Einzelzimmer bzw. halbes Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 2 Mittagessen im Hotel, 2 Mittagessen in Restaurants, ein Welcome-Dinner, 2 Abendessen im Hotel, ein Abendessen im Restaurant, in Playa El Jobo all-inclusive
  • bei me & more außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Örtliche Führer
  • Bootsfahrten im Tortuguero-Nationalpark
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 120 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
  • Playa El Jobo, Dreams Las Mareas****

    Das komfortable Hotel bietet allen erdenklichen Luxus für anspruchsvolle Gäste. Allein die Lage ist ein Traum: direkt am palmengesäumten Sandstrand, umgeben von Bergen und grünen Hügeln. Vom schicken und großzügig geschnittenen Zimmer mit Privatbalkon oder -terrasse blicken Sie über die Landschaft und die Gartenanlage. Zur Ausstattung gehören Klimaanlage, Sat.-TV, WLAN, Minibar, Safe und Föhn. Bedienen Sie sich am Buffet oder lassen Sie sich bedienen, wählen Sie das Grillrestaurant direkt am Meer oder eines der fünf À-la-carte-Restaurants, sitzen Sie bei Meeresfrüchten am Pool, beim Cocktail an der Bar, genießen Sie mexikanische, asiatische oder italienische Spezialitäten in authentischem Ambiente! Das Spa bietet alles für Haut, Haar und Gesicht. Sportliche Abwechslung gibt es am oder im Wasser und im Fitnessstudio im Hotel.

    Reisepapiere und Impfungen

    Reisepass erforderlich, bei Flug mit Air Canada eTA-Genehmigung (gebührenpflichtig) erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Costa Rica benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer einen mindestens 6 Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültigen Reisepass.
    Bei Flug mit Air Canada benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer für den Transitaufenthalt am Flughafen (zählt als Einreise nach Kanada) einen Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss und eine eTA-Genehmigung (electronic Travel Authorisation). Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Hinweise.
    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich darüber bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.
    Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

    WICHTIG! eTA-Registrierung

    Zur visumfreien Einreise nach Kanada benötigen Deutsche, Schweizer und Österreicher eine eTA-Genehmigung (Electronic Travel Authorization). Die eTA-Genehmigung hat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise abweichende Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte im Zweifelsfall in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat.
    Registrierung und Einholung im Internet unter http://www.cic.gc.ca/english/visit/eta-start.asp
    - Unter http://www.cic.gc.ca/english/pdf/eta/german.pdf steht eine deutsche Übersetzungshilfe zur Verfügung.
    - Die Einreisegenehmigung ist fünf Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses
    - Kosten: CA-$ 7 pro Person
    - Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich
    - Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da
    auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden
    Ist die Registrierung auch über Studiosus möglich?
    - Ja, gegen eine Gebühr von 10 € pro Person
    - Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen eTA-Fragebogen
    sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn
    Bei Eintrag Ihrer Passnummer beachten Sie bitte, dass sie die oben rechts im Pass aufgeführte Passnummer (bestehend aus Buchstaben und Ziffern) nutzen. Der Buchstabe „O“ wird für die Seriennummern der europäischen Reisepässe nicht verwendet. Es handelt sich generell um die Ziffer „0“ (Null).

    Sicherheit geht vor!

    Ergänzend zu den allgemeinen Sicherheitsinformationen in den Ländereinleitungsseiten unserer Kataloge übersenden wir Ihnen eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihrer Reiseländer, sowie die aktuell geltenden Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

    Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:
    - Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
    - fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
    - Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im
    Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen
    - teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und
    anderen elektrischen Geräten
    - fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
    - Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
    - ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
    - teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und
    Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!
    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, Sie über die derzeitige Sicherheitslage in Costa Rica zu informieren und übersenden Ihnen daher zusammen mit diesem Schreiben den aktuellen Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch.
    Costa Rica gilt zwar als stabiles Reiseland mit deutlich niedrigerer Kriminalitätsrate als in anderen Ländern Mittelamerikas, dennoch sind kriminelle Übergriffe, auch auf Touristen, nicht auszuschließen. Selbstverständlich haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die Ihren Aufenthalt in diesem faszinierenden Land so sicher wie möglich gestalten sollen.
    Unsere Erfahrung zeigt, dass umsichtiges Verhalten Ihrerseits sowie eine gut geplante Reise in einer Gruppe größtmögliche Sicherheit bietet.
    Für den fakultativ buchbaren Tagesausflug nach Nicaragua gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen.
    Eine konkrete Sicherheitsgefährdung sehen wir nicht. Selbstverständlich beobachten wir zusammen mit unseren Partnern vor Ort die Situation im Land sehr aufmerksam. Sollte sich unsere Einschätzung oder die des Auswärtigen Amtes bis zu Ihrer Abreise ändern, werden wir Sie umgehend informieren. Auf keinen Fall werden wir Sie einer absehbaren Gefahr aussetzen, Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Studiosus-Team
    Stand: 19. Juli 2018

    Sicherheitshinweis

    Costa Rica
    Unverändert gültig seit: 20. Juli 2018
    Aktuelle Hinweise
    Die seit Tagen bestehende instabile Wetterlage, mit schweren Regenfällen an der Karibikküste, soll in den nächsten Tagen noch anhalten. Aufgrund von zahlreichen Überschwemmungen und Erdrutschen kam es bereits zu Evakuierungen und zur zeitweisen Sperrung von Straßen, u.a. der Hauptverbindungsstraße zwischen San José und Limon, Ruta 32. Die nationale Notfallkommission CNE hat für die Kantone Turrialba, Matina, Talamanca und Sarapiquí die höchste Warnstufe ausgerufen. Die Notfallnummer lautet 911. Reisenden wird geraten, sich über die lokalen Medien sowie über die Nationale Notfallkommission über die Situation und den Zustand der Verkehrswege informiert zu halten.
    Landesspezifische Sicherheitshinweise
    Kriminalität
    Die Gefährdung durch Kriminalität und die Gewaltbereitschaft in Costa Rica nehmen zu.
    Besondere Vorsicht wird in San José (dort insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7) und an den Stränden empfohlen. An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor. Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero werden bevorzugt touristische Reisebusse unter Anwendung von Waffengewalt überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi. Wertsachen sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenso auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie - auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung. Es kommt vermehrt zu Autoaufbrüchen, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen. Auch nicht sichtbare elektronische Geräte werden von den Dieben mittels eines Scanners entdeckt und entwendet. Vorsicht gilt bei Hilfe anbietenden Personen z.B. bei Reifenpannen sowie vorgetäuschten Pannen: Reisende können auf diese Weise ausgeraubt werden. Transportunternehmen des Linien- und Überlandverkehrs zahlen in aller Regel keinen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck. Gepäck sollte daher hier nach Möglichkeit im Personenteil eines Busses transportiert und nicht aus den Augen gelassen werden. Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver. Pässe, Kreditkarten und andere wichtigen Dokumente sollten hier unbedingt am Körper getragen werden und Taschen bei Busfahrten im Fußraum verstaut werden. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit. Es wird dringend davon abgeraten, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich viele Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.
    In den großen Touristenzentren (Jacó, Tamarindo und San José) sind Beamte der Touristenpolizei im Einsatz, die über die landesweite kostenlose Notrufnummer 911 (meistens auch englischsprachig) erreichbar ist. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.
    Naturkatastrophen
    In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison.
    Reisende nach Costa Rica müssen in dieser Zeit mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen rechnen und werden gebeten, die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland zu beachten.
    Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste auslösen. Es ist daher, insbesondere während der Regenzeit von ca. Mai bis November, besondere Vorsicht beim Baden an Wasserfällen und in Flüssen, Wanderungen in Flusstälern und Aktivitäten wie Rafting geboten.
    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.
    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincón de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Bei Ausbruch kann dies zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen. Die costaricanische Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) informiert über eventuelle Katastrophengebiete.
    Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam.
    Versorgung im Notfall
    Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
    Es gibt regelmäßig Fälle, in denen Notfallpatienten wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert wird. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z.B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten.
    Weltweiter Sicherheitshinweis
    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.
    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.
    Im Reisemedizinische Zentrum des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet die MD Medicus Reise- und Tropenmedizin GmbH eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Sie werden zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann Ihre individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
    vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

    Costa Rica

    Zika-Virus-Infektion
    In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren (und Frauen, die schwanger werden wollen) in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut) von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
    Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/726576/publicationFile/212974/ExpositionsprophylaxeInsektenstiche.pdf
    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts (http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212104/Zika-Virus.pdf).
    Impfschutz
    In Costa Rica selbst gibt es kein Gelbfieber. Bei direkter Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, wohl aber für alle Reisenden älter als 12 Monate bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (siehe www.who.int) wie dem Nachbarland Panama.
    Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und Pneumokokken.
    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
    Malaria
    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken.
    Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
    Es besteht ganzjährig ein geringes Risiko in den atlantischen Nordprovinzen, v. a. Limón/Huetar Atlantica (Matina und Telemanca) sowie ein minimales Risiko in den tiefliegenden Teilen von Limón/Huetar Atlantica, Puntarenas/Brunca, Alajuela/Huetar Norte (Los Chiles), Guanacaste/Chorotega und Heredia/Central Norte.
    Nachdem in den Jahren 2102 bis 2015 in Costa Rica keine Malariafälle offiziell bekannt wurden, hat das Gesundheitsministerium 2017 eine aktuelle Information herausgegeben, wonach es malariainfizierte Patienten in den Jahren 2016 und 2017 gab. Es handelte sich um isolierte einheimische (autochthone) Fälle, 4 in Matina (Limon), 3 in Serapiqui, Herida und 2 in Pital, San Carlos.
    Die hohe und ständige Migration zwischen Nicaragua und Costa Rica erhöht zusätzlich das Risiko der Übertragung einer Malaria-Erkrankung.
    Als malariafrei gelten alle Städte sowie die übrigen Landesteile.
    Je nach Reiseprofil kann daher eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.
    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s .u.) sinnvoll.
    Dengue-Fieber
    Dengue wird landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden sehr selten.
    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung bzw. Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien (s.u.).
    Chikungunya
    Aktuell gibt es, ausgehend von der Karibik Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in Costa Rica.
    Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.o.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u.g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten.
    Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin
    Leishmaniasis
    Leishmaniasis kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s .u.).
    Persönlicher Mückenschutz
    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
    - körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
    - tagsüber (Dengue, Chikungunya, Zika) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria)
    Insektenschutzmittel (Repellentien) auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
    - ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz schlafen.
    Influenza
    Die saisonale Influenza (Grippe) kann landesweit übertragen werden, so dass wie in Deutschland gemäß aktuellem Impfkalender (s.o.) die Grippeschutzimpfung eine sinnvolle Ergänzung des Impfschutzes darstellt.
    Durchfallerkrankungen
    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z.T. auch schwer. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:
    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
    Tollwut
    Tollwut kann durch den Biss und Speichel infizierter Säugetiere, meist Hunde, auf den Menschen übertragen werden. Einen sicheren Schutz bietet die präexpositionelle Impfung (= vor der Reise).
    Leptospirose
    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Oberflächenwasser übertragen werden.
    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.
    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.
    HIV
    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
    Medizinische Versorgung
    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.
    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.
    Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
    Lassen Sie sich in jedem Fall vor einer Reise nach Costa Rica durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org).
    Über eine Liste von deutsch- oder englischsprachigen Ärzten verfügt die deutsche Botschaft San José.
    Unverändert gültig seit: 28. März 2018

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Termine

    Costa Rica

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 15 Tage

    04.11.2018Sonntag, 4. November 2018 - Sonntag, 18. November 2018
    15 Tage / 14 Nächte

    3645 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 15 Tage

    04.11.2018Sonntag, 4. November 2018 - Sonntag, 18. November 2018
    15 Tage / 14 Nächte

    4445 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 15 Tage

    04.11.2018Sonntag, 4. November 2018 - Sonntag, 18. November 2018
    15 Tage / 14 Nächte

    3645 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

    18.11.2018Sonntag, 18. November 2018 - Sonntag, 2. Dezember 2018
    15 Tage / 14 Nächte

    3645 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

    18.11.2018Sonntag, 18. November 2018 - Sonntag, 2. Dezember 2018
    15 Tage / 14 Nächte

    4445 EUR

     

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